"Wahldebatten auf ATV sicher nicht im Interesse vom ORF"

11. September 2008, 11:16
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ATV-Chef Bauer und Moderatorin Saringer im etat.at- Chat über den neuen Polittalk "Meine Wahl" und Faymanns "terminliche Probleme" - Das Protokoll zur Nachlese

"Wahldebatten auf ATV liegen sicher nicht im Interesse vom ORF, der ja bislang eine Exklusivität für innenpolitische Themen hatte", sagte ATV-Chef Ludwig Bauer im etat.at-Chat. Am 21. September stellen sich bei "Meine Wahl" im ATV-Hauptabendprogramm Spitzenkandidaten der im Parlament vertretenen Parteien den Fragen der Wähler. In der an ein CNN-Format angelehnten Sendung hat das Publikum die Möglichkeit, Fragen per Video einzuschicken. SPÖ-Chef Werner Faymann halten "terminliche Probleme" vom Auftritt bei ATV ab, diese lassen "eine klare Prioritätensetzung erkennen", so Bauer. "Privates Fernsehen, das sich in erster Linie an junge Zuseher richtet, scheint in der Wichtigkeit weit hinten zu stehen." Faymann "bleibt wie gesagt eingeladen", sagt Sylvia Saringer im Chat. 100 Fragen hat das ATV-Publikum bereits eingebracht, erklärt Saringer, die die Sendung gemeinsam mit Meinrad Knapp moderiert.

Das Protokoll zur Nachlese

ModeratorIn: Wir begrüßen ATV-Senderchef Ludwig Bauer und Moderatorin Sylvia Saringer zum Chat und freuen uns auf eine spannende Stunde und Ihre Fragen!

Bauer, Saringer: Bauer: Grüßi Gott, ich bedanke mich, dass Sie sich über Mittag für uns Zeit genommen haben und freue mich über Ihr Interesse. Saringer: Von mir ebenfalls, eine angenehme Mittagsstunde und ich freue mich auch schon auf die Fragen.

Jörg2000: Herr Bauer, stimmt es, dass sich der ORF gegen Wahldebatten auf ATV querlegt und können Sie uns ein konkretes Beispiel nennen?

Bauer, Saringer: Bauer: Dass sich der ORF querlegt für Wahldebatten auf ATV ist bislang vom ORF mehrfach heftigst dementiert worden. Grundsätzlich kann man sagen, dass Wahldebatten auf ATV sicher nicht im Interesse vom ORF liegen, der ja bislang eine Exklusivität für innenpolitische Themen hatte und das über die letzten Jahrzehnte.

UserInnenfrage per Mail: Warum hat Faymann abgesagt? Ist er zu arrogant oder glauben Sie, dass er wirklich vom ORF unter Druck gesetzt wurde?

Bauer, Saringer: Bauer: Wir wissen lediglich, dass Herr Faymann und das wurde uns von unterschiedlichsten Stellen in der SPÖ immer wieder aufs neue bestätigt, terminliche Probleme hat, die ihn von dem Auftritt bei ATV abhalten.

Protagoras v. Abdera: Stellt die mediale Kampagne gegen Faymann in den ATV-Nachrichtensendungen eine kalkulierte, antagonistisch zur Kronenzeitung angelegte Marketing-Strategie im Kampf um den Boulevard dar? Motto: Lasset die Dichand-Geschädigten zu mit kommen!

Bauer, Saringer: Saringer: Es gibt keine Kampagne gegen Herrn Faymann. Bauer: Im Gegenteil, wir geben immer noch nicht die Hoffnung auf, dass Werner Faymann seinen Termindruck wenn nötig mit unserer tatkräftigen Unterstützung zu aller Zufriedenheit lösen kann und er bleibt eingeladen bis zum Beginn der Sendung am Sonntag den 21. September um 20:15 Uhr.

ModeratorIn: Wann haben Sie bei Faymann angefragt? Wird es wirklich eine leeren Stuhl geben?

Bauer, Saringer: Bauer: In der Woche nach der Ankündigung der Neuwahlen haben wir bei allen Parteien angefragt und Anfang August hatten wir die Zusage von allen Spitzenkandidaten außer von Herrn Faymann. Saringer: Und ob es einen leeren Stuhl geben wird hängt von Herrn Faymann ab. Er bleibt wie gesagt eingeladen.

Kinkiee: Puls4 hat für den fernbleibenden Faymann Heide Schmid vom LIF das Ticket für die Teilnahme an der Elefantenrunde weitergreicht. ist das für ATV auch eine Option?

Bauer, Saringer: Bauer: Grundsätzlich war das Konzept unserer Debatte von Anfang an ausgerichtet auf die Spitzenkandidaten der 5 im Parlament vertretenen Parteien. Daran wird sich nichts ändern.

sisa100: Ist die Debatte nicht zu kurzfristig vor den Wahlen angesetzt?! Die heute Unentschlossenen dürften sich zu diesem Zeitpunkt schon entschlossen haben...

Bauer, Saringer: Saringer: Noch sind 1,5 Mio. Wähler unentschlossen und viele von ihnen werden sich eine Woche vor der Wahl entscheiden.

slow motion: Nach welchen Kriterien werden die Fragen der Seherinnen und Seher selektiert ? Man kann ja nicht alle bringen, daher schaffen es nur wenige Seherfragen in die Sendung ....

Bauer, Saringer: Saringer: Die Themen die in der Wahlauseinandersetzung am wichtigsten sind, das ist Teuerung, Kinderbetreuung, Gesundheitssystem,...

Dodel der Nation: Mich ärgert es schon seit langem, dass die Politiker immer dazwischen reden und man so als Zuseher nichts mehr versteht! Wie könnte dem Abhilfe verschafft werden, bzw. was werden Sie dagegen unternehmen?

Bauer, Saringer: Saringer: Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass die Herren Rededisziplin einhalten werden. Mein Kollege Meinrad Knapp und ich werden dafür sorgen, dass es ausgewogene Redezeiten gibt und dass die Fragen der Seher konkret beantwortet werden.

to mate: In der politischen Diskussion geht es momentan auch um Luxuslebensmittel. Wäre Dominic Heinzl von "Hi Society" nicht der bessere Moderator für eine Politiksendung?

Bauer, Saringer: Bauer: Wir sind überzeugt, dass Luxuslebensmittel kein zentraler Punkt für die Wählerentscheidung sein wird, deshalb ist Dominik Heinzl bei der Wahldebatte leider auch nicht an Board.

Jörg2000: Frau Saringer, sehen Sie sich die Diskussionssendungen des ORF mit Frau Turnher an und was können Sie daraus lernen in Hinblick auf Ihre Sendungen? Werden Sie es vielleicht angriffslustiger angehen?

Bauer, Saringer: Saringer: Ich sehe mir die Sendungen natürlich an mit dem Ziel zu beobachten wie die Spitzenkandidaten miteinander umgehen. In unserem Fall ist es aber so, dass ich darauf zu achten habe, dass die Spitzenkandidaten die Fragen der Seher beantworten.

olek undbolek: Herr Dr. Bauer: Finden Sie es nicht bedenklich, dass Faymann ausgerechnet den beiden Privatsendern in Österreich eine Absage zur Politikdiskussion gegeben hat? Ausdrcuk für die "Wertschätzung" des Privatfernsehens?

Bauer, Saringer: Bauer: Was mich äußerst wundert, ist dass die terminlichen Probleme von Herrn Faymann eine klare Prioritätensetzung erkennen lassen. Privates Fernsehen das sich in erster Linie an junge Zuseher richtet scheint in der Wichtigkeit weit hinten zu stehen. Das wundert mich umso mehr, als es bei diesen Wahlen zum ersten Mal Jungwählern ab 16 Jahren gestattet ist an der politischen Willensbildung in Österreich mitzuwirken.

Justlooking: Nicht nur ATV auch Puls 4 startet mit einer Wahlsendung, bereits am 17. September. Auch da ist das Prinzip ähnlich uns Seher sollen via Myvideo.at ihre Fragen an die Politiker richten. Auch der ORF lädt Seher ein auf youtube Fragen abzugeben. Wer ha

Bauer, Saringer: Saringer: Meine Wahl auf ATV ist angelehnt an ein erfolgreiches Format von CNN. Wir haben bereits Ende Juli übrigens hier auf derStandard.at bekannt gegeben, dass wir dieses Format planen. Bauer: Grundsätzlich ist dieses innovative Konzept für Österreich diesmal sicher bei mehreren Sendern so populär, weil man damit sehr gut junge und noch unentschlossene Wähler erreicht.

UserInnenfrage per Mail: Wieviele Fragen an Politiker haben Sie schon (über youtube)?

Bauer, Saringer: Saringer: Derzeit sind es an die 100 Fragen, es kommen täglich mehr.

drm: laut umfragen würde es sinn machen auch heide schmidt und fritz dinkhauser einzuladen. für mich als wahrscheinlich lif wähler, wäre sehr erfreulich, besonders heide schmidt einmal live zu sehen, wie sieht es aus, könnten sie nicht hier gegenüber dem

Bauer, Saringer: Bauer: Grundsätzlich, wie ich schon sagte, konzentrieren wir uns auf die im Parlament vertretenen Parteien. Alle anderen sind am gleichen Sendetag am späten Abend bei einer Diskussionsrunde im ORF.

UserInnenfrage per Mail: Stichwort Quote: Mit wie vielen Zusehern kalkulieren Sie für Ihre Elefantenrunde?

Bauer, Saringer: Bauer: Wir haben keinerlei Prognosen für die Zuschauerzahlen aus 2 Gründen. 1. Gibt es mit diesem Format in der österreichischen Wahlberichterstattung keinerlei Erfahrung und 2. ist es auch für ATV im Informationsbereich der erste große Schritt in den Hauptabend. Für unsere Entscheidung diese Debatte zu führen war viel mehr ausschlaggebend, dass wir es unverzichtbar finden auch als Privatsender an der öffentlichen Meinungsbildung in Österreich mitzuwirken. Deshalb stellen wir auch den prominentesten Sendeplatz am Sonntag im Hauptabend zur Verfügung.

Hagra: Warum wollen Sie die Wahldebatten des ORF kopieren? Warum starten Sie nicht mit einer frecheren Idee - zB: Jungpolitiker, Seniorenpolitiker - Querulanten, ...

Bauer, Saringer: Bauer: Es ist keine Kopie des ORF, sondern das genaue Gegenteil. Nicht Journalisten interviewen die Kandidaten sondern die Spitzenkandidaten stellen sich den Fragen der Wähler.

Gordon866: warum ist ihre Elefantenrunde in Linz und nicht in Wien? und wo gibts dafür Karten?

Bauer, Saringer: Bauer: Wir wollen mit unseren Nachrichten auch künftig noch viel mehr die Themen besetzen, die aus den Bundesländern landesweite Relevanz haben. Insofern ist es konsequent die Wahldebatte außerhalb Wiens zu führen. Saringer: Oberösterreich ist zudem eines der Bundesländer in dem sich die Wahl entscheidet. Bauer: Die Amerikaner nennen das battle ground. Saringer: Karten gibts online gratis auf atv.at.

UserInnenfrage per Mail: Sie haben angekündigt, die Berichterstattung in den Bundesländern zu forcieren. Was darf man sich erwarten?

Bauer, Saringer: Bauer: Mehr Außenreporter, mehr Sendungen aus den Bundesländern bei wichtigen Ereignissen.

Dodel der Nation: Wie können Sie davon ausgehen, dass die Politiker eine Rededisziplin einhalten werden, wenn das die letzten Jahre nicht der Fall war? Finden Sie Ihre diesbezügliche Aussage nicht ein bisschen naiv??

Bauer, Saringer: Saringer: Wir können es nur versuchen, aber ich gehe davon aus, dass es auch den Herrn wichtig ist, dass die Antworten an die Seher nicht im stimmengewirr untergehen.

Gordon866: kann ich vom Publikum aus auch Fragen stellen?

Bauer, Saringer: Saringer: Nein, aber Sie können Ihre Frage gerne auf atv.at online stellen.

UserInnenfrage per Mail: Was halten Sie davon, einen gerade nicht mehr Politiker wie Josef Broukal einen Polittalk moderieren zu lassen?

Bauer, Saringer: Bauer: Wenn man politische Distanz zu den Parteien halten will, ist das für mich ausgeschlossen.

Superwolf: Wao ist der unterschied ob Journalisten die Fragen stellen oder die Zuseher? Frage bleibt Frage, oder?

Bauer, Saringer: Saringer: Der Zuseher stellt Fragen die ihn direkt betreffen. Und es ist für einen Politiker schwieriger die Fragen eines potenziellen Wählers nicht zu beantworten oder auszuweichen.

UserInnenfrage per Mail: Herr Bauer, Sie sind bald ein Jahr im Amt: haben Sie eigentlich etwas weitergebracht - und was?

Bauer, Saringer: Bauer: Die Marktanteile von ATV sind im Jahresschnitt gewachsen. Wir haben in 2008 mehrere erfolgreiche Formate eingeführt, die bereits in weitere Staffeln gehen. wir haben einen wesentlich stärkeren Schwerpunkt auf Information gelegt, wie sie an ATV Meine Wahl erkennen können. und ich werde mit dem gesamten Team von ATV weiter mit Hochdruck daran arbeiten den Sender gut zu positionieren.

Manfred Bieder: Dieter Moor geht für seine Sendung ins Krankenhaus und redet mit den Patienten. Wie werden die Patienten dafür ausgesucht? Ist auch Blut zu erwarten?

Bauer, Saringer: Bauer: Die Patienten werden direkt von Dieter Moor im Krankenhaus angesprochen. er fragt sie, ob sie einverstanden sind ihm ihre Geschichte zu erzählen. Es ist kein voyeuristisches Format, es lebt ausschließlich von den Spannungsbögen der Patienten.

erwin meier: momentan hat man den eindruck ATV versucht vor allem mit den vorhandenen Mitteln irgendwie durchzukommen. Wird es in absehbarer Zeit einen mutigen Schritt nach vorne geben (zB Investition in neue, eigenentwickelte Sendungen, etc.) oder setzt man lie

Bauer, Saringer: Bauer: Ihre Einschätzung kann ich überhaupt nicht teilen, wir haben alleine in diesem Jahr mit Sing and Win und Rainhard Fendrich eine Show eingeführt die jetzt erfolgreich in der dritten Staffel ist. Wir haben es gerade angesprochen, die Sendung "Das Leben geht weiter" mit Dieter Moor ist ein Konzept, das es im gesamten deutschsprachigen Raum noch nicht gibt. Wir werden auch in Zukunft auf einen ausgewogenen Mix zwischen bewährten erfolgreichen Formaten und neuen Themen setzen.

Jujilla: Was hat ATV auf dem Infossektor noch so geplant?

Bauer, Saringer: Bauer: Wir planen stärker die Berichterstattung in den Bundesländern auszubauen, bei Großereignissen verstärkt zu berichten und einiges mehr, das verraten wir noch nicht. Nur so viel - wir gehen immer öfter mit Information in die Primetime.

Gordon866: wie ist eigentlich die Aufgabe zwischen ihnen und Meinrad Knapp aufgeteilt?

Bauer, Saringer: Saringer: Es ist eine klassische Komoderation. Wir sind ein eingespieltes Team, Aufteilung ist 50/50.

UserInnenfrage per Mail: Ist das nicht ein Armutszeugnis für einen Sender, wenn die Aushängeschilder der Hr. Lugner und die Bauern, die Frauen suchen, sind?

Bauer, Saringer: Bauer: Wir verstehen die Aufgabenstellung eines Senders für unser Publikum zu arbeiten, die Akzeptanz beispielsweise dieser beiden Sendungen zeigt, dass es ein hohes Interesse der Zuseher gibt.

6968d13c-72d5-4a0a-a0a3-96cce7b0bbf8: Hat man beim ATV auch vor etwas anspruchsvolleres Programm zu bringen? Oder kommen Formate wie Hi-Society, Bauer sucht Frau, diverse Abnehm-Serien und der peinliche Herrn Lugner wirklich so gut an? Das wäre ja kein gutes Zeugnis für die Zuseher...

Bauer, Saringer: Bauer: Es kommen auch viele andere Programme bei den Zusehern gut an die ATV-Reportagen, Dokumentationen, große Spielfilme, Live-Sport und eben auch unsere Nachrichten.

ja natürlich sau: Lugner, Bauer sucht Frau und Heinzel sind das Rückgrat des Senders - das aber schon viele Jahre lang. Was ist, wenn da was passiert, z.B. Lugner krank wird oder nicht mehr will?

Bauer, Saringer: Bauer: Das wünschen wir ihm natürlich nicht, aber generell ist unsere Aufgabe neue und unterschiedliche Formate zu entwickeln, die dem Sender auch weiterhin das Rückgrat stärken.

Hagra: Bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten erhöht der ORF einfach die Gebühren - trotz Gebührenstoppinitiative aller Parteien - ist das nicht unlauterer Wettbewerb - ATV kann ja keine Gebühren erhöhen, wenn's mal nicht so gut läuft?

Bauer, Saringer: Bauer: Da sprechen Sie mir aus der Seele. Es ist schon eine absolute Schieflage im österreichischen Fernsehmarkt, dass sich der ORF seine Finanzausstattung selbst genehmigen darf und es keinerlei Kontrollinstanz darüber gibt, ob etwa Gebührenerhöhungen oder Budgetverfehlungen auch wirklich nötig wären oder nicht etwa durch umsichtigeres wirtschaften sich vermeiden ließen. ATV ist als werbefinanzierter Sender da völlig auf sich alleine gestellt. Der ORF darf sich darüber hinaus seine Finanzausstattung auch noch mit ca. 500 Mio. Euro aus dem Werbemarkt anfetten.

Cereal Killer: schönen guten tag - mich würde interessieren, warum ihr sender(wenn noch aktuell)bei weitem mehr redakteure auf "hi society" verwendet als auf die normalen nachrichten fürs tagesgeschehen... ich finde man merkt das sehr deutlich an den sendungen(dau

Bauer, Saringer: Bauer: Das ist nicht mehr aktuell.

Foster Augusten: Warum schafft es ATV nicht, dauerhaft die 200.000-Seher-Marke zu überschreiten. An der Reichweite (bzw. an den Haushalten, die den Sender noch immer nicht eingestellt haben) kann's ja mittlerweile wahrlich nicht mehr liegen

Bauer, Saringer: Bauer: Warum das so ist, weiß ich auch nicht. Wir arbeiten alle daran, dass sich das schnell ändert.

Walter KURTZ: Halten Sie die Kooperation Krone - ATV etwa bei den TV Nachrichten für sinnvoll?

Bauer, Saringer: Bauer: Es gibt keine Kooperation. Es ist lediglich eine Werbeeinschaltung die vor den Nachrichten läuft.

Gordon866: wirds auf atv auch mal einen täglichen politik talk geben, so wie auf puls, nur besser?

Bauer, Saringer: Bauer: Wenn sich die politische Situation in Österreich die ja momentan im Wahlkampf absolut überhitzt ist wieder normalisiert und die Vernunft wieder am Zuge ist denken wir gerne darüber nach.

erwin meier: was an ATV ist typisch Österreichisch, was finde ich nur bei ATV und nicht bei anderen Sendern?

Bauer, Saringer: Bauer: Bei all unseren Eigenproduktionen, auch wenn es sich um internationale Formate handelt auf denen sie basieren, achten wir sehr darauf, möglichst viel österreichischen Bezug zu haben. Das gilt natürlich auch für die Nachrichten, den Sport und Hi Society. Grundsätzlich ist es heute schon fast etwas blauäugig bei dem unglaublichen Wettbewerb im deutschsprachigen Fernsehmarkt ganz originäre Formate einzufordern. International ist es nicht anders.

Wutale: Welche Sportübertragungsrechte plant ATV zu erwerben?

Bauer, Saringer: Bauer: Im Sportbereich interessiert ATV nur die Live-Events. Deshalb setzen wir auf Fußball, Moto-GP und seit kurzem auf Boxen. wir werden auch künftig versuchen jedes Live-Ereignis zu erwerben, wenn es sich kaufmännisch darstellen lässt. Leider hat der ORF die meisten Sportrechte für die kommenden Jahre blockiert, ob er sie auswerten kann oder auf einem Sender für Randsportarten nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit versendet.

ModeratorIn: derStandard.at bedankt sich sehr herzlich bei Herrn Bauer und Frau Saringer fürs Chatten! Danke für die vielen Fragen, wir wünschen allen UserInnen noch einen schönen Tag!

Bauer, Saringer: Saringer: Danke für die vielen interessanten Fragen und noch mehr freue ich mich über Fragen für Meine Wahl auf atv.at. Noch einen schönen Tag. Bauer: Vielen Dank für Ihre Zeit. Ich hoffe, wir sehen Sie bald auf ATV.

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