Konzern verstärkt Kooperation mit Kobe Steel

11. September 2008, 09:48
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Zusammenarbeit künftig auch bei höchstfesten Stählen und Profilwalztechnologie für die Automobilindustrie

Wien - Der börsenotierte Stahlkonzern voestalpine hat seine Zusammenarbeit mit der japanischen Kobe Steel Ltd. im Segment Automotive vertieft. In Tokio habe die voestalpine Krems GmbH, heute, Donnerstag, eine Kooperationsvereinbarung über die Anwendung von höchstfesten Stählen und Profilwalztechnologien für die Automobilindustrie unterzeichnet, teilte das Unternehmen mit. Der Vereinbarung zufolge stellt Kobe Steel den Werkstoff und die voestalpine Krems das Verarbeitungs-Know-how bereit.

Damit baue der Konzern die Zusammenarbeit mit dem japanischen Stahlhersteller im Bereich der sogenannten UHSS (ultra high strength steel)-Qualitäten für die Automobilindustrie weiter aus, die bereits 2002 mit der Zusammenarbeit von Kobe und voestalpine Stahl GmbH, Linz, für den weltweiten Einsatz von UHSS-Stahlqualitäten begonnen wurde.

Steigende Nachfrage

Kobe Steel und voestalpine Krems sehen in der künftigen Kooperation einen gemeinsamen Beitrag zur Gewichtsreduzierung von Automodellen ab 2011 durch den forcierten Einsatz von höchstfesten Stählen und neuen Profilformtechnologien bei japanischen Herstellern.

Beide Unternehmen erwarten sich Vorteile durch den jeweils steigenden Bedarf an höchstfesten Stählen für die japanische und asiatische Automobilindustrie beziehungsweise an Spezialprofilen aus höchstfesten Stählen bei japanischen Automobilherstellern in Europa, Nordamerika und Südamerika. Die Nachfrage nach leichteren Karosserien - und damit auch nach UHSS-Qualitäten - sei in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegen, da die Autohersteller immer niedrigere CO2-Grenzwerte erreichen müssen. (APA)

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