Die dritte Republik

10. September 2008, 18:23
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"Merkwürdige Dreierkoalition" aus SPÖ, FPÖ und Kronen Zeitung

Alexander Van der Bellen ortet eine "merkwürdige Dreierkoalition" aus SPÖ, FPÖ und Kronen Zeitung. Vergessen hat er nur Österreich, das auf einem Titelbild mit dem Triumvirat Faymann / Strache / Haider behauptet, die "Steuer- einigung" bringe jedem Österreicher über 15 satte 200 Euro - und ein Spar- und Belastungspaket in mindestens demselben Ausmaß, aber eh erst in ein, zwei Jahren. Aber die Koalition SPÖ, FPÖ, BZÖ, Krone und Österreich gibt es de facto, und ihr gemeinsamer Nenner ist Populismus in reinster Form.

"Populismus (lat.: populus=Volk) bezeichnet eine um ,Volksnähe' bemühte Politik, die Unzufriedenheit und Ängste für ihre Zwecke instrumentalisiert, an Instinkte appelliert und einfache Lösungen propagiert, wobei verantwortungsethische Gesichtspunkte und Aspekte der praktischen Realisierbarkeit weitgehend außer Acht gelassen werden" (Wikipedia).

Verantwortungsethik (etwa in EU-Fragen)? Realisierbarkeit (etwa beim Geldverteilen)?

Das war gestern. Heute ist der Pakt Faymann / Strache / Haider / Dichand / Fellner. Machtteilung der Sozialdemokratie mit Rechtsaußen und manipulierenden Medien. (Hans Rauscher/DER STANDARD Printausgabe, 11. September 2008)

 

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