CERN: Riesenexperiment an größter Forschungsmaschine gestartet

10. September 2008 10:20

Inbetriebnahme des Teilchenbeschleunigers LHC - Physiker weltweit erhoffen sich Antworten auf grundlegende Fragen nach Ursprung und Aufbau der Welt

Der weltweit größte Teilchenbeschleuniger LHC hat am Mittwoch bei Genf seinen Betrieb aufgenommen. Physiker weltweit erhoffen sich von der gigantischen Maschine in einem 27 Kilometer langen Tunnel im schweizerisch-französischen Grenzgebiet Antworten auf grundlegende Fragen nach Ursprung und Aufbau der Welt.

Stabil

Mehr als 50 Meter unter der Erde werden die Wissenschafter Elementarteilchen fast mit Lichtgeschwindigkeit aufeinander schießen und dabei eine Glut entstehen lassen, wie sie unmittelbar nach dem Urknall herrschte, also bei der Geburt des Universums. Zunächst wurden am Mittwoch aber nur Protonen-Strahlen mit relativ geringer Energie in einer Richtung durch den Beschleuniger geschickt. Kollisionen wird es erst geben, wenn die Anlage stabil läuft.

Die Forscher machen sich mit Hilfe einer der kompliziertesten je von Menschen erbauten Maschine zunächst auf die Suche nach dem Higgs-Teilchen, ohne das die Elementarteilchen der bisher gültigen Theorie zufolge keine Masse hätten. Entdecken die Physiker am europäischen Teilchenphysikzentrum CERN dieses "Gottesteilchen", kann sich dessen Namensgeber, der britische Physiker Peter Higgs, Hoffnungen auf den Nobelpreis machen.

Unsinn

Das CERN ist vor der Inbetriebnahme Ängsten entgegengetreten, in dem Beschleuniger könnten winzige Schwarze Löcher entstehen, die Materie und letztlich die ganze Erde verschlingen könnten. Das Auftreten von Schwarzen Löchern sei höchst unwahrscheinlich, hieß. Entstünden sie, würden sie sofort wieder zerfallen. Schließlich spielten sich die im LHC erzeugten Prozesse ständig ab, wenn beispielsweise kosmische Strahlung auf die Atmosphäre treffe.

Weltuntergangs-Szenarien seien daher Unsinn, sagte CERN-Sprecher James Gillies. Führende Physiker wie der Brite Stephen Hawkins halten den LHC ebenfalls für sicher. (APA)

 

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Cern

Vip Er
11.09.2008 12:45
Deno
 
11.09.2008 12:32
Instabile Schwarze Löcher?

Wenn ich mich richtig erinnere, sollten die winzig kleine schwarze löchen wegen Unscharferelation total instabil sein.

Wikipedia sagt dazu nur:
"..., the description changes when the effects of quantum mechanics are taken into account. Research on this subject indicates that, rather than holding captured matter forever, black holes may slowly leak a form of thermal energy called Hawking radiation and may well have a finite life"

Ich nehme es an das es eine Minimalgroße gibt die eine Schwarze Loch haben muß um stabil zu sein und wächsen zu können - je kleiner die ist, desto stärker werden die Quantenefekte gegenüber Gravitationsanziehung sein.

F G
11.09.2008 08:49
und wenn morgen die Welt untergeht

fahre ich ins Burgenland dort sans um 30 Jahr zruck.

iiiwerdnaaarisch
10.09.2008 10:24

Lebt noch jemand?

EmG3
11.09.2008 13:58
Hatte jetzt 2 Tage keine Probleme bei der Arbeit

und ich arbeite mit Windowsrechnern... Da kann was nicht stimmen.

init 3
11.09.2008 00:11

ja geht gut, ich hab mein Bett in Alufolie eingewickelt.

Christian90
11.09.2008 09:13
und bist damit in ein parallel universum geflüchtet?

BEnBArka
10.09.2008 10:38

na, wir sind alle nur mehr geister

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