Rechtsextreme Ausbildungsbasis für "Straßenkämpfer" nahe Budapest

11. September 2008, 08:01
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Übungsplatz für Nahkampf und Straßengewalt in Budakeszi

Budapest - Eine "geheimnisvolle" Ausbildungsbasis für "Straßenkämpfer" soll an der Grenze der Budapest nahen Ortschaft Budakeszi entstanden sein, schreibt die ungarische Tageszeitung "Nepszava" am Mittwoch. Auf von einem "undurchsichtigen Zaun" umgebenen Privatgelände seien Beobachtungsstände, aus Autoreifen errichtete Kugelfang-Mauern zu sehen. Hier würden "geheimnisvolle Unbekannte" regelmäßige Schießübungen mit nicht verbotenen Kunststoffgeschoßen durchführen.

Anrainer halten den "Privatschießplatz" für eine Ausbildungsbasis von Neonazis, Mitgliedern der rechtsextremen "Ungarischen Garde" und von "Straßenkämpfern". Wie ein pensionierter Militärexperte in dem Blatt erklärte, würden die "Kämpfer" auf der Basis für den physischen und bewaffneten Nahkampf sowie auf Angriff und Verteidigung in städtischer Umgebung vorbereitet. (APA)

 

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