Was alles noch nicht kommt

9. September 2008, 18:28
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Armin Assinger präsentiert zum Beispiel "Das Rennen" mit sechs weiblichen und männlichen Promis, freitags im Herbst 2009

Wien - Montag wollte ORF-Chef Alexander Wrabetz dem Standard, wie berichtet, nur "Überlegungen" für eine Skivariante der Promisportdokushow "Das Match" bestätigen. Dienstag zur Programmpräsentation klang das fix.

Armin Assinger präsentiert "Das Rennen" mit sechs weiblichen und männlichen Promis, freitags im Herbst 2009. Zum Rennen treten sie mit Exprofis an. Für 2010 plant der ORF auch eine Neuauflage von "Das Match". Als Gegner ist neben der Schweiz Deutschland im Gespräch.

Offiziell "noch nicht entschieden" ist laut Generaldirektor Wrabetz, ob und wann der öffentlich-rechtliche ORF ins Genre des Missen- und Mistercastings einsteigt, mit dem ProSieben punktet.

"Spielfilme im Fernsehen verlieren dramatisch an Attraktivität", sagt ORF-Programmdirektor Wolfgang Lorenz. Das gelte auch für Serien. "Am besten geht, was wir herstellen, am zweitbesten Koproduktionen", sagt Lorenz, der "Mitten im Achten", "Überflieger" und Co verdrängt hat. Den Samstagabend will Lorenz entsprechend "aufrüsten": Der ORF bastle an zwei neuen Samstagshowprojekten. Konkreter will er noch nicht werden, womöglich starteten sie schon 2009.

Aus der ORF-Information kommt jedenfalls nicht heuer: das lange schon angekündigte Medien-Magazin. Es soll laut Infodirektor Elmar Oberhauser hinter die Kulissen des ORF-Fernsehens blicken, etwa bei Übertragungen aus Kitzbühel. Aber kein Format, um medial "die Krone in den Griff zu kriegen": "Für Drecksarbeit stehen wir nicht zur Verfügung". ORF-Chef Alexander Wrabetz wünscht sich das Magazin als "Forum für kritische Kommunikation mit dem Publikum". Nein, das ist (noch) kein neues Web-2.0-Projekt des ORF.

Gleich nach dem (womöglich auch ferienbedingt) schwachen Start wieder unsicher ist "Ex" mit Michael Niavarani. Noch glaubt Lorenz an die Serie, aber: "Unterhaltung, die nicht ankommt, muss schon eine sehr spezielle sein", um eine zweite Staffel zu fixieren. (Harald Fidler/DER STANDARD; Printausgabe, 10.9.2008)

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