McLaren-Mercedes legt Protest ein

9. September 2008, 18:04
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Offizielle Berufung gegen Lewis Hamiltons Zeitstrafe beim Großen Preis von Belgien eingebracht

Stuttgart - McLaren-Mercedes hat am Dienstagnachmittag offiziell Berufung gegen Lewis Hamiltons Zeitstrafe beim Großen Preis von Belgien eingelegt. Dies teilte das britisch-deutsche Formel-1-Team mit. Nun muss der Internationale Automobil-Verband entscheiden, wann es zur Verhandlung kommt. Eine FIA-Sprecherin erklärte, man bemühe sich um eine möglichst schnelle Klärung des Falls.

McLaren-Mercedes fühlt sich trotz der nachträglichen Zeitstrafe für Lewis Hamilton als Gewinner des Formel-1-Grand-Prix von Belgien. "Wir sind die Sieger von Spa", sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug am Dienstag. Das Team könne beweisen, dass sich WM-Leader Hamilton beim Überholmanöver gegen den zu diesem Zeitpunkt führenden Ferrari-Rivalen Kimi Räikkönen "reglementskonform verhalten" habe.

Die drei Sportkommissäre des Internationalen Automobil-Verbandes (FIA), der Franzose Nicolas Deschaux, der Belgier Yves Bacquelaine und der Kenianer Surinder Thatthi, hatten Hamilton mit 25 Sekunden Zeitstrafe belegt, weil er Räikkönen überholte, nachdem er eine Kurve zuvor im Duell in der Schikane notgedrungen die Strecke abgekürzt hatte. Hamilton hatte danach Räikkönen aber wieder vorbeigelassen. "Ich kann keine Vorteilsnahme sehen. In dem Fall war Lewis um Lichtjahre schneller. Er war der beste Mann", betonte Haug. (APA/dpa)

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