Abriss der "Stadt des Kindes"

9. September 2008, 16:01
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Ein großer Teil von Wiens einstigem sozialpäda­go­gischen Vorzeigeprojekt wird abgerissen und muss einem Wohnbau weichen - Ansichtssache

foto: michael hierner/www.hierner.info
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"Zwei Bagger demolieren die Gebäude, die Bronzestatue wird gerade weggestemmt und überall liegt Bauschutt", schildert der Architekturfotograf Michael Hierner das momentane Szenario in der ehemaligen "Stadt des Kindes" in Wien-Penzing. Denn drei von den fünf bestehenden Bauten werden nun abgerissen.

Die Stadt des Kindes wurde 1974 als Heim für gefährdete Kinder und Jugendliche eröffnet. Im Jahr 2002 stellte sie ihren Betrieb ein, galt jedoch weiterhin als architektonisch wertvolle Anlage und soziales Symbol. Zwischenzeitlich fungierte das Areal auch als Flüchtlingslager. Nun wird die Hälfte abgerissen und soll einer modernen Wohnhausanlage weichen.

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