Deutscher Buchpreis: Blinddate-Lesungen mit den Finalisten

9. September 2008, 14:02
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Die Finalisten des Deutschen Buchpreises lesen in drei deutschen Buchhandlungen und erstmals in den Goethe-Instituten von Rom und Brüssel

Frankfurt/Main - Mit dem Deutschen Buchpreis zeichnet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels heuer zum vierten Mal die besten deutschsprachigen Romane des Jahres aus. Drei deutsche Buchhandlungen in Köln, Kiel und München sowie die Goethe-Institute in Rom und Brüssel organisieren im September und Oktober Blinddate-Lesungen mit den Finalisten. Damit finden die Lesungen erstmals auch im europäischen Ausland statt. Ort und Zeitpunkt der Lesungen sind bekannt, "welcher Autor in welcher Buchhandlung liest, bleibt eine Überraschung", heißt es in einer Presseaussendung.

Shortlist

Die "Shortlist " mit den sechs Finalisten wird am 19. September veröffentlicht. Erst am Abend der Preisverleihung am 13. Oktober im Kaisersaal des Frankfurter Römer erfahren die Autoren, wer den mit 25.000 Euro dotierten Deutschen Buchpreis erhält. Um den Deutschen Buchpreis wetteiferten im Vorfeld über 145 literarische Neuerscheinungen. 71 Verlage aus Deutschland, 13 aus Österreich und zehn aus der Schweiz haben sich an dem Wettbewerb beteiligt.

Die siebenköpfige Jury hat Ende August eine Vorauswahl getroffen und eine "Longlist" mit 20 Titeln zusammengestellt, von denen sechs auf die "Shortlist", also in die engere Wahl, kommen. Der aus Kärnten stammende Schriftsteller Peter Handke verzichtete Anfang September auf seine Nominierung. Die Akademie kam seinem Wunsch nach und strich ihn von der "Longlist". Eine Nachnominierung gab es nicht. Aus Österreich sind noch Olga Flor und Norbert Gstrein im Rennen. (APA)

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