Gefährliche Gegend: Hohes Kollisions­risiko für nächste "Atlantis"-Mission

9. September 2008, 12:54
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Mehr Weltraumschrott in höherer Umlaufbahn: Beim Flug zum Hubble-Teleskop ist das Shuttle einem Risiko von eins zu 185 ausgesetzt

Cape Canaveral - Auf ihrem Flug zum Weltraumteleskop "Hubble" besteht für das Shuttle "Atlantis" ein erhöhtes Risiko, mit Weltraumschrott zu kollidieren. Die NASA erklärte am Montag, "Hubble" befinde sich in etwa 560 Kilometer Höhe und damit deutlich weiter von der Erde entfernt als die Internationale Raumstation ISS, die in rund 320 Kilometer Höhe über der Erde kreist. In der größeren Höhe ist jedoch mehr Weltraumschrott in Umlauf.

Das Risiko einer Kollision gab der Leiter der Raummission, John Shannon, mit eins zu 185 an. Bei einem Shuttle-Flug zur ISS betrage das Risiko etwa eins zu 300. Wegen der erhöhten Gefahr müssen die NASA-Manager die Mission extra genehmigen. Die "Atlantis" soll am 10. Oktober mit sieben Astronauten an Bord starten. Die Besatzung soll Reparaturarbeiten an dem Teleskop vornehmen. (APA/AP)

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    Im Oktober dieses Jahres soll das Hubble Space Telescope ein letztes Mal vor Ort gewartete werden. Die NASA geht für die "Atlantis"-Mission von einem erhöhten Kollisionsrisiko mit Weltraumschrott aus.

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