Die Leidenschaft des Lesens

08. September 2008 16:53
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    Herr - und Diener - der Bücher. Vom Mythos der Antike bis zur Literatur der jüngsten Gegenwart: Wendelin Schmidt-Denglers Leidenschaft für die Literatur erstreckte sich über alle Epochen. 

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    Der "Literatur-Papst" war wiederholt als Verteidiger junger Autoren aufgetreten.

Wissenschafter des Jahres 2007, Gründer des österreichischen Literaturarchivs und Herausgeber Wendelin Schmidt-Dengler starb am Sonntag 66-jährig an einer Lungenembolie

Wien - In gut einem Monat hätte er im Rahmen der Frankfurter Buchmesse den „Preis der Kritik" erhalten sollen: 99 Flaschen Wein und eine Werkausgabe Heinrich Heines. Wendelin Schmidt-Dengler wird diesen Preis, der für herausragende literaturkritische und literaturvermittelnde Verdienste verliehen wird, nicht mehr in Empfang nehmen können. Am Sonntag starb der weit über die Landesgrenzen hinaus geschätzte Doyen der Germanistik und Literaturwissenschaften völlig überraschend im Alter von 66 Jahren.


Wendelin Schmidt-Dengler war nicht nur Österreichs bekanntester Germanist und Literaturkritiker, er war ein streitbarer Intellektueller vieler Eigenschaften: ein beliebter und begeisternder Lehrer, der sich auch in Uni-politische Fragen einmischte und dabei nicht mit Kritik am Uni-Reform-Furor sparte; ein polyglotter Gelehrter, der in der Literatur der Antike genauso bewandert war wie in der zeitgenössischen Avantgarde; ein wortmächtiger und zugleich humorvoller Literaturvermittler, der sich in der Öffentlichkeit wie kein Zweiter für Bücher einsetzte. Und nicht zuletzt war er der prominenteste Fußballexperte und Rapid-Fan unter den Intellektuellen des Landes.

Aus Liebe zur Literatur

Am 20. Mai 1942 in Zagreb geboren, ging Schmidt-Dengler unter anderem in Weiz (Steiermark) in die Schule, ehe er an der Universität Wien die Fächer Latein, Griechisch und Germanistik inskribierte. Germanistik wollte er eigentlich nicht studieren, weil er Literatur liebte: "Ich dachte, das ist ein Bereich, den ich für mich behalte."


Wie sich Schmidt-Dengler vor wenigen Monaten in letzten Interview mit dem Standard erinnerte, war auch Mathematik ursprünglich zur Wahl gestanden - mit Verweis darauf, dass Geisteswissenschaften zu Unrecht oft als die „soft sciences" abgetan würden. "Im Grunde haben unsere Fächer einen genauso harten Kern, verlangen eine beinharte Arbeit und auch entsprechende Exaktheit." Dass es ihn im Anschluss an seine Promotion (über Aurelius Augustinus' Confessiones) nicht als Lehrer ans Gymnasium, sondern 1966 als Assistent ans Germanistik-Institut der Universität Wien verschlug, sei Zufall gewesen, meinte er damals mit dem ihm eigenen Understatement. Und so habe sich dann Chance um Chance ergeben: 1980 wurde er Professor ebenda, später auch Institutsvorstand. Daneben lehrte Schmidt-Dengler an den Universitäten in Pisa, Neapel, Klagenfurt, Salzburg, Graz und Stanford. 1996 übernahm der Vielarbeiter dann noch die Leitung des damals neu gegründeten Österreichischen Literaturarchivs an der Österreichischen Nationalbibliothek, das er zu einer der bedeutendsten Literaturinstitutionen im deutschen Sprachraum ausbaute.

Glänzende Karriere aus Zufall

Ebenso wie seine glänzende akademische Laufbahn sei auch seine Karriere als öffentlichkeitswirksamer Literaturkritiker nicht groß geplant gewesen: "Man hat als Assistent nicht sehr viel verdient. Und beim Rundfunk gab es die Möglichkeit, für 600 Schilling eine Rezension zu schreiben und dann auch noch das Buch dafür zu kriegen." Dass er es in seiner vier Jahrzehnte währenden Laufbahn nicht nur zum produktivsten Germanisten, sondern auch zum führenden Literaturkritiker des Landes brachte, verdankte sich aber auch seinem legendären Arbeitsethos: "Ich habe mir vorgenommen, täglich 80 Seiten zu lesen - die Hälfte Belletristik und die Hälfte Wissenschaft - sowie ein bis zwei Typoskriptseiten pro Tag zu verfassen."

Schwerpunkte von Schmidt-Denglers vielfach preisgekrönter Tätigkeit waren die Antikenrezeption seit dem Humanismus, die deutsche Literatur des 18. Jahrhunderts sowie die österreichische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, für die wohl kein Germanist mehr getan hat als er. Die enorme Spannbreite seiner Publikationen reichte freilich noch weiter - bis hin zu kulturkritischen Essays und universitätspolitischen Interventionen. Erst für die Wochenendausgabe des Standard hatte Schmidt-Dengler unter dem Titel "Und sie können es doch" einen Kommentar über die Lese- und Schreibfähigkeiten der Studenten beigesteuert.

Nur noch für dieses Jahr hätte er Leiter des Literaturarchivs sein sollen - und dabei Herausgeber der Werke von Doderer, Herzmanovsky-Orlando und Thomas Bernhard. Dieser war neben Nestroy auch sein erklärter Lieblingsautor. Bei den beiden fand er auch Trost, wenn es ihm einmal nicht so gut ging. Wendelin Schmidt-Dengler erlag am Sonntag völlig überraschend einer Lungenembolie. (Klaus Taschwer/DER STANDARD/Printausgabe, 09.09.2008)

Nachlese

Und sie können es doch - Kommentar von Schmidt-Dengler in der STANDARD-Schwerpunktausgabe "Lesen und Schreiben" am Wochenende

Fast schweinigeil - Die Universität wird zum Fußballplatz - Von Wendelin Schmidt-Dengler

Germanist vieler Eigenschaften - Wendelin Schmidt-Dengler ist Österreichs Wissenschafter des Jahres - ein Porträt des bekennenden Fußballfans

Link

Literatur von und über Wendelin Schmidt-Dengler im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 152
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Norbert. K. Bauer
 
15.09.2008 15:36
einfach "verstorben"?....

Die doch eher seltsamen "plötzlichen" Tode einiger "Promis" erstaunen dann doch....

Genauso wie die mutigen Ansätze etwa eines Maritn Leidenfrost, der sich in einem behertzen Text mit dem angeblichen '"Selbstmord" der Denisa Soltisova in OÖauseinandersetzt, welcher von den Medien in ihrer slowakischen Heimat dann doch stark bezweifelt wurde und wird....

ttp://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/412058/index.do?from=suche.intern.portal


Auch bei Horst Skof war ja der (selbstverständlich völlig berechtigte) Mordverdacht sehr(zu) schnell vom Tisch....

Roger Vailland
11.09.2008 12:24

Die Literatur ist an sich eine sehr schoene Sache, doch ist das wahre Leben wirklich zwischen bedruckten Seiten versteckt?

pipi pipifax
12.09.2008 23:34

und sie suchen's im netz?

der postbote
11.09.2008 09:32
80 seiten lesen pro tag

das würde ich auch gerne machen

Bonpland
10.09.2008 08:36
Leider ohne Nachfolger

Man musste ihn einfach verehren und bewundern diesen hochgebildeten und blitzgescheiten Mann mit dem kauzigen Charme und der ansteckenden Leidenschaft für die Literatur. Ich war lange nicht mehr am Institut für Germanistik, aber in den 90ern war er der einzige Charismatiker seines Faches. Rund um ihn nichts als wandelnde Hohlheit. Man sagt so gern, dass jeder ersetzbar sei. Er ist es nicht. Einen wie ihn wird es nicht mehr so bald geben.

stefan steiner
09.09.2008 20:48
volksgemeinschaft

erstens: es ist entsetzlich, wenn jemand vor seiner zeit unerwartet das zeitliche segnet.
zweitens: mitgefühl ist nur gegenüber den angehörigen, die eine geliebte person verloren haben, angebracht.

aber: diese quasi-heiligsprechung, die hier stattfindet, ist schwer erträglich.
er war alles in allem eine sehr widersprüchliche persönlichkeit. wenn man es sich einmal - inhaltlich - mit ihm verscherzt hatte, konnte er derart gehässig sein, daß man seinen ohren nicht traute.
von der machtfülle, die er sichtlich genoß, ganz zu schweigen.
nachdem er "generationen von germanisten" geprägt hat: wo sind die großen geister?
er selbst hat davon geträumt, EINMAL ein werk wie muschgs "tragische literaturgeschichte" zu schreiben. wo ist es?


Adieu
10.09.2008 17:27
Das sehe ich doch völlig anders

WSD war nicht nur ein angenehmer und hilfsbereiter Mensch und Lehrer, sondern oft auch großzügiger Mentor vieler Studierender sowie ein Segen für die gesamte österreichische Germanistik und die heimische Literatur.

Ich habe bei seinen Lehrveranstaltungen immer wieder mit Freude erlebt, dass er begründete gegensätzliche Meinungen, die auf einer persönlichen Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Werk beruhten, nicht nur respektiert, sondern sogar nach Kräften gefördert hat.

Dank dieser durchdachten Toleranz hat er vielen Studierenden ein spannendes Germanistikstudium ermöglicht, das ohne sein Wirken gar nicht möglich gewesen wäre.

Elfriede Jelinek hat das Richtige gesagt: ''Eine solche Persönlichkeit wird es nicht so bald wieder geben."

Kathi1609
 
10.09.2008 11:58
er war

wirklich ein schwieriger mensch, im persönlichen umgang kein leichter zeitgenosse.
aber bleiben sie fair: was er für die literatur(wissenschaft) getan hat, sucht seinesgleichen. die kraft, mit der er die notwendigkeit von literatur nach außen getragen hat, war etwas besonderes, ganz gleich, ob man mit ihm konnte oder nicht. ich konnte nicht mit ihm und habe trotzdem größten respekt vor seinem wirken!
und da er so plötzlich gestorben ist und so eine noch größere lücke hinterlässt, ist es nur angebracht, dem hier ausdruck zu verleihen!
(und die übertriebenen lobhudeleien würde er wohl eher lustig finden, hat er diese typisch österreichische tugend, die toten zu verklären, doch bei bernhard oder bachmann selbst öfters pointiert beschrieben.)

stefan steiner
10.09.2008 19:29
es ist eine grausame ironie des schicksals,...

...daß wsd am 9.9. an einer veranstaltung zum 10. todestag wolfgang kraus' teilnehmen sollte.
w.k war auch eine nicht unschwierige persönlichkeit.
vielleicht kann man einmal im abstand von ein paar jahren objektiv über wsd berichten.
tatsache ist, daß er ende der 70er, anfang der 80er bewußt als "progressiver" gegenpol zu herrn welzig aufgebaut wurde (vgl. menasses brandreden im "wespennest"). ab einem gewissen zeitpunkt hatte er die macht, relativ freizügig stipendien, lektoratsstellen, preise etc. zu vergeben. er hat keinen einzigen autor entdeckt, aber sehr viele zu ewiger dankbarkeit verpflichtet (vgl. die beiträge in der schrift zu seinem 60. geburtstag "der germanist"); das hat kritik an ihm verunmöglicht und "gegner" gebrandmarkt.

Benzino Napaloni
09.09.2008 16:21

Kennt jemand Zeit und Ort seiner Beisetzung?

Es wäre schön, ein letztes Mal den Hut vor ihm ziehen zu dürfen!

Adieu
10.09.2008 21:45
Trauerfeier für Schmidt-Dengler am 18. September

Trauerfeier für Schmidt-Dengler am 18. September. Der am Sonntag überraschend im Alter von 66 Jahren an einer Lungenembolie Verstorbene wird um 14.00 Uhr in der Aufbahrungshalle 2 des Wiener Zentralfriedhofs eingesegnet. Anschließend findet die Beerdigung statt. (APA)

L'homme révolté
09.09.2008 15:40
Dankbarkeit

Ich finde es bezeichnend, dass neben all dem "Literatur-Papst"-/"Entsetzlich"-/"Nachruf"-Gequassel doch bei weitem der persöniche Ausdruck der Dankbarkeit überwiegt. Da kann ich mich nur anschließen - habe als Nicht-Germanist viel an sprühender Begeisterung von ihm geschenkt bekommen. Danke!

sugarspun
09.09.2008 14:35

Was für ein tragischer Verlust für die Wiener Germanistik, überhaupt für die Wissenschaft hierzulande!

Ich wünschte, ich hätte mehrere seiner LV besucht - er konnte auf einzigartige Weise für die Literatur begeistern. Danke, Herr Professor!

hall odri
09.09.2008 13:16
später geht es wohl nicht mehr

Der ORF ändert in memoriam Wendelin Schmidt-Dengler sein Programm und zeigt heute um 24.00 Uhr in ORF2 ein filmisches Porträt des Wissenschaftlers.

und der ORF ist wie immer super ....?
später geht es wohl nicht mehr.
Wozu zahle ich Beiträge?

Kathi1609
 
09.09.2008 14:00

da waren schon gestern im kulturmontag die 2 Minuten, die sie aus seinem interview vom letzten jahr (zum wissenschaftler des jahres) zusammengeschnitten und mitten im programm reingewurstelt habe, schande genug. statt gleich zu beginn als schwerpunkt das ganze interview auszustrahlen und was anderes zu verschieben.
was wunderst dich noch beim orf?

Araquin
09.09.2008 12:57
O nein!!!

Ich hab's erst jetzt erfahren und bin ganz fertig.

Er ist einer der wenigen, für dessen Kommentare ich mir extra eine Sendung angehört oder angesehen habe oder eine Zeitung gekauft habe, die ich mir sonst nicht gekauft hätte.

Nicht, weil ich immer einer Meinung mit ihm war, sondern weil ich es spannend fand, wie er seine Meinung begründete. Und sie leidenschaftlich vertrat.

artemis70
09.09.2008 12:18
... schon erstaunlich,

dass mir der tod eines menschen, den ich nie persönlich kennengelernt habe, so zu herzen gehen kann ...

heiner hecht
 
09.09.2008 11:26
mit schmidt-dengler verlieren wir

einen herausragenden literaturwissenschaftler und kritiker. er hat generationen von germanistikstudenten und deutschlehrern wissen und freude an der literatur, besonders der gegenwartsliteratur mitgegeben.
das, und seine bücher wird bleiben.
danke!

heiner hecht
 
09.09.2008 11:24
habe gestern vom tod schmidt-denglers erfahren,

gerade als ich auf dem weg zu einer lesung war. ich habe in den 70er jahren in wien zu studieren begonnen und schmidt-dengler war fast der einzige, der sich für die gegenwartsliteratur einsetzte und sie seinen studenten nahe brachte. er war kompetent, witzig, ein blendender formulierer, ein lichtblick im uni-betrieb.
es ist schön, dass ich bei ihm proseminare besuchen und u.a. eine arbeit über wolfgang bauers neue volksstücke schreiben konnte. später hörte ich ihn gelegentlich in vorträgen, über bernhard über doderer, es war immer ein gewinn. auch seine 5-minütigen radiosendungen auf Ö1 schätzte ich sehr, wie er da in aller kürze lust auf einen autor, ein buch machen konnte, ist wunderbar.

Hans Weber
09.09.2008 11:10
ganz große Gefühle hier auf standard.at. Das mögen die Menschen.

so kalt u gespalten die Gesellschaft sonst auch ist, HIER hat man Mut Emotionen zu zeigen.
Zumindest virtuell.

Jim Kirk
09.09.2008 11:21

Hier postet auch nicht der durchschnitt der Bevölkerung - der sitzt ja angeblich im Parlament.

lilian
09.09.2008 10:47
mein kind meinte staunend: "mama, du hast ja

tränen, er war doch nur dein professor..."

stimmt, aber ich wünsche meinem kind, dass es auch einmal auf einen professor trifft, dessen tod ihm so nahe geht.

schade, dass er so früh gehen musste.
er hat uns großzügig mit seiner erfrischenden art literatur lustvoll zu präsentieren beschenkt. ist schon eine weile her die zeit an der uni, aber man konnte ihn ja oft wieder treffen bei diversen literaturveranstaltungen, im orf etc.

so wie ich werden ihn viele sehr vermissen...danke, für so viel geschenkte freude, lieber Herr professor!

Dagobert Drache
09.09.2008 10:18
Wer hält sonst noch gute Vorlesungen?

Ich war nie beim WSD in einer Vorlesung und habe anscheinend was versäumt, wenn ich mir die Nachsprüche hier durchles.

Jetzt krieg ich Gusto auf talentierte Vortragende. Wer vermittelt in Wien (Uni/TU) mit Freude? An wen kann ich mich vertrauensvoll wenden? Fachrichtung ist wurscht, ich hab am AKH auch schon eine – ächz, würg, stöhn - Medizinervorlesung relativ genossen, weil der Professor (Name vergessen, ) so unterhaltsam war. Auf eine Bob-Kelso-Art zumindest.

Cuca Racha
 
09.09.2008 13:33
Profs....

Obs einem passt oder nicht, gute Lehrer prägen einen. Ich habe W. Thirring (jr.) hören dürfen (Theor. Phys. 5-8, trotz des nicht wirklich ganz einfachen Stoffs wars ein Genuss), sowie E. Hlawka (Zahlentheorie), N. Leser (Austromarximus), und L. Slutzky (Rashi und Rambam). Das bleibt.

Ich vestehe deshalb Bestürzung u Trauer über den Tod WSDs, auch wenn ich ihn nur aus dem Radio gekannt habe (bei der Gelegeneit, danke, Ö1). Bin auch traurig.

Dr. Lari and Mr. Fari
 
09.09.2008 10:50
Infektiologie - Graninger?

Zu meiner Zeit (70er) waren auf der Med. die rhetorischen und zugleich fachlichen Topleute Krause (Anatomie - ist glaub ich erst heuer höchstbetagt verstorben), Gisel auch nicht schlecht im selben Fach.
Tuppy med. Chemie (Kaiser soll auch sehr gut gewesen sein, es gab aber eine Aufteilung der Chemievorlesungen, ich war im "Tuppy-Zweig").
Bankl, Kucsko Pathologie
Stumpf Pharma
Nowotny HNO
K. H. Spitzy (Interne, nicht nur fachsubspezifisch ein Ahnherr Graningers)

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