The Beatles als Medizin?

8. September 2008, 15:11
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Studie untersucht Einfluss der Beatles auf Erinnerungen - Forscher: Beatles-Songs hätten Potenzial für Behandlung von Depressionen

London - Britische Wissenschaftler haben den Einfluss der Beatles auf Fans in der ganzen Welt untersucht. In sechs Monaten sammelten die Forscher dabei auf einer Website namens "Magical Memory Tour" Erinnerungen, die 3.000 Menschen aus 69 verschiedenen Ländern mit der Musik der Beatles, ihren Auftritten oder Ereignissen aus dem Leben der "Fab Four" verbinden. Wie die Forscher der Universität von Leeds am Montag berichteten, beteiligten sich Internet-Surfer zwischen 17 und 87 Jahren.

Beeindruckend sei, wie lebendig die Erinnerungen der meisten Teilnehmer seien, sagte Wissenschaftlerin Catriona Morrison. Dies zeige, dass Musik dabei helfen könne, nahezu verschüttete Erinnerungen auszugraben.

Potenzial für die Behandlung von Depressionen

Die meisten Erinnerungen der Briten knüpfen sich an den Hit "She Loves You". Bei "I Want to Hold Your Hand" wurden dagegen bei den meisten US-Bürgern Erinnerungen wach. Nahezu sämtliche Erinnerungen im Zusammenhang mit den Beatles waren positiv, mit Ausnahme des Todes von John Lennon. Beatles-Songs hätten daher ein Potenzial für die Behandlung von Depressionen, sagte Martin Conway von der Universität Leeds. (APA)

 

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    John Lennon, George Harrison, Ringo Starr and Paul McCartney, am 13. August 1965 in London.

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