Vier Al-Kaida-Anhänger bei Raketenangriff getötet

10. September 2008, 12:46
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Insgesamt 21 Tote bei Angriff mit US-Drohnen

Karachi - Bei dem US-Raketenangriff im Nordwesten Pakistans am Montag sind nach jüngsten Militärangaben vier Al-Kaida-Anhänger getötet worden. Der ursprünglich ins Visier genommene Talibankommandant Jalaluddin Hakkani und sein Sohn, die Aufstände in Afghanistan mitorganisiert haben sollen, hätten hingegen überlebt, sagte ein Vertreter der pakistanischen Sicherheitskräfte am Mittwoch. Demnach wurden bei dem Angriff mit fünf Raketen, die von US-Drohnen abgefeuert worden sein sollen, ein Haus und ein Tunnel in bei Miranshah in Nord-Waziristan getroffen. Insgesamt seien dabei 21 Menschen gestorben, darunter auch Familienmitglieder Hakkanis. Die Gruppe um Hakkani bestätigte den Tod von vier Arabern bei dem Angriff.

Nach Angaben des Sicherheitsvertreters waren unter den Getöteten ein mutmaßlicher Experte für Bombenbau und ein Logistiker für Nord- und Südwaziristan. Die pakistanischen Stammesgebiete an der Grenze zu Afghanistan sind wichtige Rückzugsgebiete für islamistische Kämpfer der Taliban und des Terror-Netzwerks Al Kaida. (APA)

 

 

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