"'1968' International"

8. September 2008, 11:34
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Fotoausstellung zur "ersten globalen Protestbewegung" im Berliner Willy-Brandt-Haus

Berlin - Eine umfassende Ausstellung zur Studentenbewegung von 1968 als der "ersten globalen Protestbewegung" ist von diesem Mittwoch an im Berliner Willy-Brandt-Haus zu sehen. In der Dokumentation mit dem Titel "'1968' International" über die weltweite Dimension der Studentenunruhen zeigen vier Fotografen wichtige Schauplätze der damaligen Protestbewegung rund um den Globus.

Träume einer ganzen Generation

"Paris, Berlin, Frankfurt, New York, Berkeley, Rom, Prag, Rio, Mexiko City, Warschau - das waren die Stätten einer Revolte, die um den gesamten Erdball ging und Herzen und eroberte - das Jahr 1968 war, im wahrsten Sinne des Wortes, internationalistisch", wird in der Ankündigung zu der Ausstellung einer der damaligen Protagonisten und heutige Europa-Politiker der Grünen, Daniel Cohn-Bendit zitiert.

Kriege in Vietnam und Nigeria

Bruno Barbey thematisierte in seinen Fotos die Unruhen in Paris und Tokio, er berichtete über die Kriege in Vietnam und Nigeria. Volker Krämer und Hilmar Pabel fotografierten den Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes in Prag und die gewaltsame Niederschlagung des Prager Frühlings. Erika Sulzer-Kleinemeier hielt die Weltgeschichte aus der Perspektive des Frankfurter Westends fest. Die Ausstellung ist bis zum 19. Oktober in der SPD-Zentrale zu sehen. (APA/dpa)

 

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