Microsoft: "Google und Mozilla werden uns ganz schön in den Hintern treten"

8. September 2008, 10:41
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Unternehmen erwartet durch neue Javascript-Engines Beschleunigung der Skriptsprache um Faktor 100 bis 1.000 - Zunehmende Konkurrenz für Flash und Silverlight

Wie jede Entwicklung unterliegt auch die von Webbrowsern gewissen Trends, an denen sich dann alle eine zeitlang ausrichten. Der aktuell wohl dominierende ist die Performance-Arbeit im Scripting-Bereich - egal ob Mozilla, Google Chrome oder Safari - alle können sie aktuell mit massiven Verbesserungen in diesem Bereich aufwarten.

Speed

Ein Trend, der auch bei Microsoft nicht gänzlich unbemerkt geblieben ist, wie CNET von der Tech.Ed-Konferenz in Australien berichte. So findet Programm-Manager Scott Hanselman recht deutliche Worte: "Ich denke wir werden in den kommenden 18 Monaten eine Beschleunigung von Javascript um den Fakto 100 bis 1.000 sehen, Google und Mozilla werden uns gehörig in den Arsch treten".

Silverlight

Eine Beschleunigung, deren realer Konsequenzen man sich bei Microsoft durchaus bewusst ist, denn damit wird Javascript zu einem immer stärkeren Herausforderer im Bereich Web-Anwendungen. Ein Markt, den die Redmonder gern mit ihrem eigenen Silverlight dominieren würden.

Konkurrenz

Wer sich schließlich durchsetzen wird, lässt sich derzeit wohl noch nicht beurteilen, der zunehmenden Relevanz von Javascript pflichtet aber auch Jonas Follesø vom IT-Dienstleister Cap Gemini bei: "Meiner Meinung nach wird Javascript schlussendlich der größere Konkurrent von Silverlight sein, als es Flash ist". (apo)

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