Philippinen: Mindestens neun Tote nach Erdrutschen

7. September 2008, 15:43
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Noch 14 Vermisste - Rettungsteams wurde von zweiter Schlammlawine verschüttet

Manila - Schreckliche Bilanz nach zwei Erdrutschen auf den Philippinen: In einem Dorf im Süden des Landes wurden 23 Einwohner am Wochenende unter Erdmassen verschüttet. Neun Leichen wurden bis Sonntag geborgen, 14 Menschen noch vermisst, teilten die Behörden mit.

Das erste Unglück ereignete sich am Samstag nach tagelangen heftigen Regenfällen. Die Hänge oberhalb von Masara mehr als 900 Kilometer südlich von Manila gerieten ins Rutschen und verschütteten 13 Menschen. Am Sonntag löste sich vor Sonnenaufgang eine weitere Erdlawine und ging an gleicher Stelle nieder.

Unter den zehn Opfern war der Dorfvorsteher, der die Rettungsarbeiten beaufsichtigt hatte. 72 Häuser wurden verschüttet und 18 davon völlig zerstört, teilte der örtliche Katastrophenschutz mit. Vor einem Jahr waren in demselben Dorf zehn Menschen durch einen Erdrutsch ums Leben gekommen. (APA/dpa)

 

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