Budapester Stadtviertel wegen Kabel-Diebstahls ohne Telefon

5. September 2008, 15:16
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10.000 Haushalte betroffen

Budapest  - Weil Kabeldiebe in der ungarischen Hauptstadt ihr Unwesen trieben, können mehr als 10.000 Familien seit Freitag nicht mehr über das Festnetz telefonieren. Wie die ungarische Nachrichtenagentur MTI am Freitag berichtete, überraschte die Polizei drei Männer, als sie gerade an einem Knotenpunkt Telefonkabel durchtrennten und Teile davon mitnehmen wollten. Zwei der Diebe im Alter von 33 und 42 Jahren seien kurz danach festgenommen worden, nach dem Dritten werde noch gefahndet, hieß es. Die Reparatur der Telefonverbindungen im Plattenbau-Viertel Kispest würde mehrere Tage dauern.

Diebstahl von Telefon- und Stromkabeln ist in Osteuropa weit verbreitet. Die in der Regel in armen Verhältnissen lebenden Diebe verkaufen das Material an Altmetallhändler. (APA/dpa)

 

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