Lenovo plant Einstieg in das Smartphone-Geschäft

5. September 2008, 14:07
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Dell-Boss kündigt ein Konkurrenzprodukt zum iPhone an

Der chinesische PC-Hersteller Lenovo spielt mit dem Gedanken, seine Produktpalette auszuweiten und in das Smartphone-Geschäft einzusteigen. "Die erste neue Kategorie, in die wir eingestiegen sind, waren Netbooks. Wir sehen für uns nun ausreichendes Potenzial, um auch im Smartphone-Segment aktiv zu werden", sagt Bill Amelio gegenüber dem Nachrichtenportal AustralianIT. Lenovo ist allerdings nicht der einzige Computerbauer, der mit diesem Gedanken spielt. Dell liebäugelt ebenfalls damit, ein Mobiltelefon auf den Markt zu bringen, das man laut CEO Michael Dell als Konkurrent zum iPhone positionieren würde.

Ausbau

Lenovo baute in den vergangenen Jahren sein Kerngeschäft, die Business-PC und -Notebooksparte, kontinuierlich aus. In diesen Sektor stieg das Unternehmen durch die Übernahme der ThinkPad-Sparte von IBM ein. Um den Kundengewinn voranzutreiben brachte Lenovo jedoch auch Angebote für Privatkunden auf den Markt, beispielsweise Laptops und Desktop-PCs. Aber auch im Servergeschäft ist Lenovo tätig. In einigen Ländern, vor allem im Heimatmarkt China, vertreibt der Hersteller zudem Drucker. Auf die weltweite Bühne trat man als Sponsor der Olympischen Spiele in Peking, so Amelio. Somit konnte das Unternehmen seinen Namen einem breiten Publikum bekannt machen. Zum Smartphone-Produzenten zu werden, sei der nächste logische Schritt.

Dell-Boss kündigt ein Konkurrenzprodukt zum iPhone an

Ebenfalls wenig konkrete Vorstellungen formulierte Dell auf einer Technik-Konferenz in New York. Laut Dell möchte man am Hype um die neue Generation im Mobiltelefonsektor mitnaschen und plant ein Gerät, das in den Wettbewerb mit dem iPhone treten soll. Er sprach von einem Gerät mit kleinem Bildschirm, dessen Funktionen ähnlich dem iPhone und anderer Smartphones sein werden. Bei der Frage nach dem Zeitplan gab sich der Dell-Chef jedoch zurückhaltend und meinte lediglich, dass in naher Zukunft keine entsprechenden Geräte zu erwarten sein werden. Einstweilen kämpft Dell allerdings damit, einen Weg aus der Krise zu finden. Der Verkauf einiger Produktionsstandorte ist bereits sicher, kolportiert wird sogar das Abstoßen aller Fabriken. (pte)

 

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