Großhandelspreise steigen weniger stark

5. September 2008, 12:36
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Die Großhandelspreise sind im August 2008 um 7,4 Prozent gestiegen. Der deutlich geringere Anstieg ist auf den Rückgang der Mineralöl- und Getreidepreise zurückzuführen

Wien  - Die Großhandelspreise sind im August 2008 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,4 Prozent gestiegen. Im März 2008 betrug die Jahresveränderungsrate noch plus 11,1 Prozent, teilte die Statistik Austria am Freitag in einer Aussendung mit. Der deutlich geringere Anstieg sei auf den Rückgang der Mineralöl- und Getreidepreise zurückzuführen.

Gegenüber August 2007 sind vor allem die Großhandelspreise für "Düngemittel und agrochemische Erzeugnisse" (+ 87,1 Prozent), "Eisen und Stahl" (+ 43,8 Prozent), "Sonstige Mineralölerzeugnisse" (+ 41,7 Prozent), "Altmaterial und Reststoffe" (+ 33,4 Prozent), "Feste Brennstoffe" (+ 27,2 Prozent), "Lebende Tiere" (+ 21,2 Prozent) sowie "Motorenbenzin inkl. Diesel" (+ 19,6 Prozent) gestiegen.

Deutliche Preisrückgänge gab es hingegen bei "Häuten, Fellen und Leder" (- 17,5 Prozent), "Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Einheiten" (- 14,5 Prozent), "Rundfunk- und Fernsehgeräten, Bild- und Tonträgern" (- 7,8 Prozent), "Textil-, Näh- und Strickmaschinen" (- 7,1 Prozent) sowie "NE-Metallen" (- 6,7 Prozent).

Gegenüber dem Vormonat Juli billiger geworden sind laut Statistik Austria "Altmaterial und Reststoffe" (- 14,6 Prozent), "Sonstige Mineralölerzeugnisse" (- 11,1 Prozent), "Motorenbenzin (inkl. Diesel)" ( - 9,4 Prozent), "Getreide, Saaten und Futtermitteln" ( - 8,1 Prozent) sowie bei "Obst, Gemüse und Kartoffeln" (- 7,9 Prozent). Stärker verteuert haben sich "Düngemittel und agrochemische Erzeugnisse" (+ 12,6 Prozent), "Feste Brennstoffe" (+ 7,2 Prozent) sowie "Lebende Tiere" (+ 6,4 Prozent). (APA)

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