Sex statt Schuss

5. September 2008, 09:45
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Eigentlich wollten sie ihre Jagdbehörde anrufen, gelandet sind US-Jäger aber bei einer Sex-Hotline. Einen Druckfehler bei der Telefonnummer auszubessern, wäre zu teuer gewesen

Washington - Da staunten Jäger in den USA nicht schlecht, die statt einer Behörde auf einmal eine Sex-Hotline am Telefon hatten. Statt der erhofften Jagdkarte wurden den Anrufern am Telefon "intime Verbindungen" zu "Frauen, die dich anmachen" in Aussicht gestellt, für 1,99 Dollar pro Minute.

Grund dafür ist ein Druckfehler auf Beizetteln von rund 3,5 Millionen alten Jagdkarten. Den Fehler zu beseitigen, würde aber 300.000 Dollar (207.068 Euro) kosten - zu teuer, wie die zuständige Wild- und Fischereibehörde findet. Erst im nächsten Jahr, bei der Ausgabe neuer Karten, wird die Telefonnummer wieder korrigiert. Die Jagkarten kosten 15 Dollar (10,35 Euro) und müssen von Jägern gekauft werden, die Wasservögel schießen wollen. (APA/AP)

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    Es ist fraglich, ob der Druckfehler bei den Telefonnummern der US-amerikanischen Jagdbehörde mehr oder weniger neue Jagdkartenbesitzer beschert hat.

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