Viele Airlines im Angebot, wenig Einigkeit

4. September 2008, 19:11
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In der Airline-Industrie bleibt kein Stein auf dem anderen. Der hohe Kerosinpreis und zum Teil aufgeblähte Unternehmensstrukturen erschweren das Überleben

Wien - In der Airline-Industrie bleibt derzeit kein Stein auf dem anderen. Der hohe Kerosinpreis und zum Teil aufgeblähte Unternehmensstrukturen erschweren das Überleben. Allein in Europa stehen neben der AUA, Brussels Airlines, Alitalia, die tschechische CSA, Iberia, bmi und die serbische JAT zum Verkauf.

Selbst der geplante Zusammenschluss der Billigflugtöchter von Lufthansa, TUI und Thomas Cook (Germanwings, TUIfly, Condor) steht auf der Kippe. Die Verhandlungen stocken nicht nur wegen der hohen Kerosinpreise, die eine Bewertung der Airlines erschweren. Die Lufthansa will einen Stellenabbau bei TUIfly und die Schließung der Wartung in Hannover. TUI sei aber nicht zu harten Einschnitten bereit. Auch das Geschäftsmodell ist noch unklar. Zudem wird mit wettbewerbsrechtlichen Problemen gerechnet. Bei Boeing stehen die Zeichen auf Streik, wenn es bis Samstag zu keiner Gehaltseinigung kommt. (cr, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 5.9.2008)

 

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