Reportage zur Nachlese

Der Traum vom zweiten Dubai

5. September 2008, 12:34
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    Das Bombardement der georgischen Hafenstadt Pori hat einen Teil der Küstenwache des Kaukasuslandes versinken lassen.

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    Ein Teil des Hafens wurde schon vor Unterzeichnung des Kaufvertrags und vor dem Krieg mit US-Hilfe modernisiert.

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    Brennende Schiffe im Hafen von Poti.

Tiflis versprach sich vom Verkauf des Hafens Poti an arabische Investoren den lang erhofften Wirtschaftsboom - Dann fielen die Bomben

Die Idee war gut, doch die Welt noch nicht bereit. Dabei hatte das Projekt, das die Bewohner der 48.000-Einwohnerstadt Poti an der georgischen Schwarzmeerküste erst im April bei einer Zeremonie zusammen mit Präsident Michael Saakaschwili gefeiert hatten, sogar schon einen Namen, zumindest inoffiziell: „Schwarzmeer-Dubai". Aus der von Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise gebeutelten Hafenstadt sollte eine Handelsmetropole nach dem glitzernden Vorbild der Ölstadt am arabischen Golf werden. Tausende Arbeitsplätze sollten entstehen, die Westbindung der Kaukasusrepublik mittels europäischer und amerikanischer Investitionen forciert werden. Auch der passende Käufer, der den Plan mithilfe milliardenschwerer Investitionen verwirklichen sollte, war schon gefunden. Und dann fielen die Bomben. Wie es weitergeht, ist ungewiss.

Sonderwirtschaftszone

Im April erst hatte Georgiens mittlerweile schwer bedrängter Präsident Michail Saakaschwili den vermeintlich großen Coup gelandet. Elf internationale Unternehmen hatten sich um die Privatisierung des 150 Jahre alten Hafens beworben, über den laut aktuellen Zahlen zuletzt 7,7 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen wurden - durch Europas größter Seehafen Rotterdam fließen zum Vergleich 400 Millionen Tonnen Güter pro Jahr. Für umgerechnet 58 Millionen Euro hat Georgiens Regierung als Eigentümerin 51 Prozent des Seehafens samt 400 Hektar Baugrund für die kommenden 49 Jahre an einen Investor verkauft, dessen Stammsitz wenige Kilometer vom großen Vorbild Dubai entfernt liegt.

Das Emirat Ras al-Khaimah, mit etwas mehr als 210.000 Einwohnern eines der kleinsten Puzzleteile der Vereinigten Arabischen Emirate am Golf, will innerhalb der nächsten Jahre mehr als 130 Millionen Euro in den Ausbau des Hafens investieren und die 50.000-Einwohner-Stadt in eine Sonderwirtschaftszone transformieren, in der laut Plan innerhalb der nächsten fünf Jahre internationale Unternehmen Investitionen im Umfang von einer Milliarde Euro tätigen sollen. Steuern werden dafür bis auf die Einkommenssteuer nicht fällig, so der Plan. Auch für die Investoren sollte sich der kühne Plan rentieren. Bis 2020 soll die 40 Millionen Tonnen-Marke an Umschlagvolumen erreicht werden. Der eigentliche Käufer des Hafens, die staatseigene Ras al-Khaimh Investment Agency (RAKIA), war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Bis zu 20.000 Arbeitsplätze

Die georgische Küstenregion könnte den wirtschaftlichen Impuls aus Arabien dringend brauchen. Während der Rubel am Hafen zuletzt stetig rollte - der Umsatz der Poti Sea Port Corporation wuchs zwischen 2003 und 2007 von 22 auf 30 Millionen US-Dollar an - , fanden zuletzt immer weniger Menschen in dem von Wirtschaftskrisen besonders betroffenen Hafen von Poti Arbeit. Auch das soll sich nach den Plänen der Regierung durch das Engagement der finanzstarken Araber ändern. Von derzeit 1.300 soll die Zahl der Jobs in Georgiens "Dubai" nach Fertigstellung der Freihandelszone am Schwarzen Meer auf 20.000 wachsen.

Dass die instabile politische Situation in Georgien bestehende Investoren abspringen lässt, glaubt Mari Nadaraia, Vize-Direktorin der Poti Seaport Corporation im Gespräch mit derStandard.at nicht. "Es gibt keine Änderungen, was unsere Gesellschafter und Investoren betrifft. Alles geht so weiter, wie es vor dem Krieg geplant wurde." Drei Hafenarbeiter seien bei dem Beschuss durch russische Kampfflugzeuge in der Nacht des 8. August ums Leben gekommen, die Schäden an der Infrastruktur seien hingegen weitgehend beseitigt. "Es lauft wieder alles nach Plan." Bleibt die russische Militärpräsenz, deren Schiffe den Hafen von Poti nach wie vor unter Kontrolle halten.

Stalin brachte Poti militärische Bedeutung

Alan Middelton, Direktor der Poti Seaport Corporation, kündigte eine Woche nach der Bombardierung des Hafens eine Klage gegen Russland an. Schließlich sei der Hafen keineswegs von militärischer Bedeutung gewesen, argumentiert der Brite. Das war allerdings nicht immer so. Im zweiten Weltkrieg verlegte Sowjetdiktator Stalin Teile der Schwarzmeerflotte von der NS-besetzten Krim nach Poti, seit Dezember 1992 beherbergt die Stadt den größten Stützpunkt der georgischen Küstenwache. Heute verlassen nicht nur Containerschiffe, befüllt vor allem mit Waren aus den zentralasiatischen Ex-Sowjetrepubliken und Georgien selbst, den Hafen, sondern auch Personenfähren nach Rumänien, Bulgarien, die Türkei und die Ukraine. Zusammen mit dem einige Kilometer weiter nördlich gelegenen Hafen Kulevi, den eine aserbaidschanische Gesellschaft zusammen mit westeuropäischen Kreditgebern zu einem Ölterminal ausbauen will, erreichte Poti in den vergangenen Jahren konstant steigende Umsätze.

"Massiv abschreckend"

Moskau hat nach Ansicht des Innsbrucker Politologen und Russland-Experten Gerhard Mangott einen Strich durch die Pläne der georgischen Regierung gemacht, auch, was das Projekt "Dubai" betrifft. "Die Russen könnten die Ausbaupläne privater Investoren durch ihre Militärpräsenz jederzeit stoppen. Das wirkt natürlich massiv abschreckend." Auch wenn die Zerstörungen im zivilen Teil des Hafens relativ gering seien, hätte Moskau von Poti aus auch Zugriff auf die übrigen, ebenfalls zum Großteil unter ausländischer Beteiligung expandierenden Ölhäfen Georgiens am Schwarzen Meer. "Je weniger die georgischen Häfen wegen der unsicheren Lage genutzt werden, desto mehr kontrolliert Russland den Ölexport etwa von Aserbaidschan, das dafür auf den russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk ausweichen muss", sagt Mangott.

Er glaubt auch, dass sich die geänderte Situation negativ auf die ohnehin hohe Arbeitslosigkeit der Region auswirken könnte. "Wir alle Schwarzmeerhäfen war Poti in letzter Zeit ein Magnet für Arbeitsplätze, sowohl was das Löschen des wachsenden Frachtvolumens als auch die Ausbauarbeiten an den Terminals betrifft. Wenn der Ausbau in Poti jetzt gebremst oder gar gestoppt wird, könnte sich das ganz schnell ändern." (flon/derstandard.at, 4.9.2008)

Kommentar posten
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Michael Völler
56
9.10.2008, 01:28
...nun ich denke Georgien kann das locker wegstecken.....

....wenn die Ablasszahlungen aus dem Westen für seine 16 Jahre wegschauen der Besetzung OSüd-Ossetiens und Abchasiens und das sich noch die Hauptkriegspartei (wie ja am 8.8. jetzt jedem endgültig klar wurde....) als als (Un-)Friedenstruppe unterjubeln zulassen eingehen.

zimbo
 
83
Dafür wurde der Waffen-und Krawattennachschub verhindert

Mr. Hyde sen.
41
Investoren aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Halliburton, z.B.

Fritz Wunderlich
47

Und aus Russland, allerdings mit Mobilien wie Panzer.
Aber anhand der russischen Kontrollpunkte in der Stadt kann man schon sehen, wo Russland zu investieren gedenkt.
:-))

Mr. Hyde sen.
45

Genau dort, wo sie Halliburton nicht sitzen haben wollen?

(Ras)Putin
610

hier im Forum sind viele Leute aus dem ehemaligen Ostblock, die einfach nicht ertragen können, dass der Westen den kalten Krieg gewonnen hat, und die jetzt hurra schreien, weil das ehrenhafte Russland sich zurückmeldet.

Dante Alighieri
03
13.7.2009, 22:40

Naja, die einzigen die Komplexe haben sind die Russen und die Serben, alle anderen sind doch eh heilfroh dass sie Moskaus Klauen entkommen sind. Reden Sie einfach mal mit einem durchschnittlichen Polen oder Tschechen... die würden nie wieder Teil des Ostblocks sein wollen. (Von einigen wenigen Irren abgesehen, die gibts überall, siehe Österreich.)

trestigres
 
810
Zitat des Soziologen Alexei Lewinson vom Meinungsforschungsinstitut Lewada in Moskau: "Ohne Amerika, das "bedeutende Andere", sei Russland nicht in der Lage, zu sich selbst zu finden. Seit Generationen misst es sich daher mit den USA. Mal versucht es

aufzuholen, mal glaubt es besser zu sein. Oder es schmollt wie in jüngster Zeit, wenn Washington Moskau nicht auf Augenhöhe begegnet. Das Verhältnis der Russen zu den USA habe mit dem realen Amerika jedoch nichts zu tun, sondern spiegle lediglich die Beziehung der Russen zu sich selbst wider. Es sei die Masseinheit ihrer Selbstachtung, sagt der Soziologe. Aus welchen Motiven oder Beweggründen russischer Nationalchauvinismus im Forum kolpotiert wird ist nicht so interessant. Der russische Präsident Dmitrij Medwedew hatte die Militärintervention in Georgien erneut verteidigt. "Russland ist eine Nation, mit der ab jetzt zu rechnen ist", sagte er. Der Komplex springt ihm förmlich aus dem Mund....armes Russland...

(Ras)Putin
45

deckt sich mit meiner Einschätzung. Allerdings stimme ich in einem Punkt nicht überein: ich finde es nämlich schon interessant warum der russische Nationalchauvinismus im Forum kolpotiert wird.

trace route
44
15.9.2008, 17:05
Ich denke, ein nicht unwesentlicher Faktor ist die Tatsache, dass der Irak-Krieg und damit die Verfehlungen der USA in den westlichen Medien ständig rauf- und runtergespielt wird, während die Verfehlungen Russlands in Tschetschenien in den ...

... europäischen Medien kaum Erwähnung finden.

Dies ist nicht unverständlich, denn von einem demokratischen Land wie den USA würde man einfach ein anderes Niveau der internationalen Politik erwarten als von anderen, weniger demokratischen Ländern. Daher haben unsere Medien die Verfehlungen der USA hinaufstilisiert.

Die Verfehlungen Russlands sind dadurch jedoch bedauerlicherweise ziemlich untergegangen.

So ist es kein Wunder, dass es jetzt einige Leute gibt, die sich ihre Wahrheit nur aus den Medien gebildet haben, und die jetzt die unsinnige Ansicht vertreten "Die USA sind böse. Also muss deren natürlicher Gegner Russland ganz gut sein."

So ähnlich spielt sich das meinem Eindruck nach leider in den Köpfen einiger ab...

tramtatam
74
Aus welchen Motiven oder Beweggründen...

aus solchen, dass hier im Forum überwiegend mündige Bürger sind, die selbst noch gewisse Urteilskraft besitzen und nicht nur den Forúm mit ausgesuchten fremden Zitaten, die einem am besten in den Kram passen via Copy + Paste zusammenkopiert zumüllen - alles Zitaten von irgendwo, garniert mit kurzer eigenen Giftspritze, meist voller Hass auf alles was USA-kritisch oder - aktuell - RU-freundlich erscheint, nicht wahr?

Seien Sie doch einfach mal lieb zu den anderen Menschen, und versuchen z.B. unvoreingenommen auch mal Standpunkt von Anti-USA Fraktion zu verstehen. dann klappt es auch mit dem Forum.

ach übrigens, was Rußland betrifft: der 2WK ist vorbei, Sie können aus Ihren Schützengräber rauskommen. Friede, Freude, Eierkuchen.

trestigres
 
46
10.9.2008, 22:05
Das war eine ziemlich schwache Antwort oder denken Sie tatsächlich, dass es nicht darauf ankommt ob an der Spitze eines Staates ein Ex-KGB-Mann steht und all seine Vertrauensleute um ihn herum ebenfalls alte KGB-Kameraden sind?

und finden Sie es tatsächlich zufällig, dass die Medien unter der Ägide des Herrn Putin mehrheitlich in der Hand von staatlich kontrollierter Firmen sind, wie beispielsweise die Tageszeitung Iswestija (über Gazprom-Media Teil des mehrheitlich vom Staat kontrollierten Konzerns Gazprom) oder die Nachrichtengagentur RIA Novosti, die zum staatlichen Medienkonzern WGTRK gehört. Wie zu Sowjetzeiten gibt es wieder Listen mit Themen, die die Redaktionen besser nicht anpacken. Dazu gehören nicht nur die Repressalien im Nordkaukasus, sondern auch die alltäglichen Schikanen gegen Kaukasier in ganz Russland. Aber über diese und andere Kreml-Dinge wollen Sie lieber nicht sprechen. Nun ja, das sagt eigentlich alles.

trace route
23
15.9.2008, 16:59
Ihr Posting freut mich. Wenigstens bin ich hier mit meiner Meinung nicht ganz allein.

Was mir nur auffällt ist die Tatsache, dass die Kritik an Russland offenbar umgekehrt proportional ist zum Wissen über Russland.

Je besser Gesprächspartner über Russland bescheid wissen, desto kritischer sehen sie die Entwicklung dort. Ist einfach mein Eindruck...



fahrenheit 451
30
14.9.2008, 00:52

tjo, und in österreich lungern die leute aus den studentenvereinigungen zusammen.....

tramtatam
52
11.9.2008, 14:44
das nennt sich vetternwirtschaft

und ist keine russische erfindung:
denken Sie nur an schorsch büsch: wie der vater so der sohn, für welche aussergewöhnliche leistunengen war der sohn überhaupt an die macht gekommen? und dann auch noch zwei mal.

die heissen nur nicht [ex]KGBer, sondern waffenlobby o.ä.

über andere Kreml-Dinge kann ich auch mal gerne sprechen: jo, es gibt Repressalien und Zustände wi bei KGB-Diktatur. allerdings tun die Russen nicht so, als ob sie lupenreine Demokraten wären, den titel beanspruchen sie erst gar nicht, nur der Schröder meinte das in seiner Großzügikeit.

Westen dagegen schon, also muß sich auch gefälligst an selbst gestellte Regeln halten: z.b. unpartaiisch bleiben und gegen Verbrecher S-Willi vorgehen

trestigres
 
25
11.9.2008, 23:08
Was für Interesse haben Sie die Verfolgung von unabhängigen Medienleuten bis hin zu Ermordung (12 Journalisten die regimekritisch waren) mit dem Begriff "Vetternwirtschaft" zu bagatellisieren....Macht das russische Konsulat Überstunden oder ist es

nur ein weiteres unnützes Statement politisch Ewiggestriger? Die Argumentation die Russen gäben wenigstens nicht vor demokratisch zu sein ist wohl das Schwächste Argument, dass es überhaupt gibt. Ist nun jeder Diktator in einer Diktatur rehabilitiert, weil er ja nicht vorgibt demokratisch zu sein und im Gegenzug jede Form von Demokratie bekämpft? Also entweder sind Sie nicht von hier oder aber noch ziemlich grün hinter den Ohren. Anders kann man sich Ihre abstruse Argumentationskette nicht erklären.

tramtatam
40
16.9.2008, 11:45
wenn s Ihrem Blutdruck hilft:

ich bin nicht von hier (wo ist denn überhaupt "hier"?)
und grün hinter den ohren auch noch dazu, dafür nicht verschimmelt hinter den ohren rofl! ansonsten gewinne ich langsam den eindruck, dass mit Ihnen diskutieren gleiches Ergebnis bringt, wie in den Sand pinkeln: es bleibt nichts, absolut lernresistent, die Meinung der anderen interessiert eh nicht. Die Qualität Ihrer Beiträge hier im Forum erkennt man übrigens an einem gewissen Rotstich.

Macht das georg´sche Konsulat Überstunden oder ist es ein weiteres unnützes Statement politisch Ewiggestriger? ewiggestriger: das wort benutzt genau der richtige, lol. in dem Alter verkokste Weltsicht zu ändern is nimmer drin? Feindbild sitzt fest und auslöschbar, was?
adiu, alter ewiggestriger man

Fritz Wunderlich
45

Gleich nach Medwedew und Putin, man muss deren machtanspruch ja soweit Rechnung tragen, dass man ihnen den Vortritt beim Verlassen der Schützengräben des Kalten Krieges überlässt.
WKII: Sie leben ja noch in der Vorvergangenheit.

fahrenheit 451
53

ich hoffe sie trauen wenigstens den fox news oder?

http://www.youtube.com/watch?v=H8FajNEaxwc

ein bericht darüber ist mir in den österreichischen medien nicht bekannt.

fahrenheit 451
42

der ehemalige ostblock ist zurzeit kapitalistischer als der westen. der kalte krieg ist schon lange vorbei. politik betrachtet man nüchtern und rational und nicht emotional.

(Ras)Putin
68

dann folgen sie einfach mal ihrem eigenen Ratschlag. Vielleicht merken sie dann, dass es nicht das wirtschaftliche System ist, das den Unterschied macht. Das Sowjet Imperium war ja auch nicht gefährlich, weil es kommunistisch war.

fahrenheit 451
85

und was ist das gefährliche? ihre furcht? ihnen ist schon bekannt das selbst die kommunisten die schulden der zaren zurückgezahlt haben? das selbst ein menschenverachtender diktator wie stalin sich an verträge gehalten hat? nichtangriffspakt mit japan penibel eingehalten. die griechischen kommunisten vergessen weil vertraglich mit churchill vereinbart,...

russland hat sich stabilisiert und ist immer noch eine demokratie. wenn es in den nächsten jahren zu verbesserungen in der freien berichterstattung kommt könnte es ein angenehmer partner in der welt werden.

ps: wenn man sich die westeuropäische berichterstattung über diesen konflikt anschaut zweifelt man auch an der freien presse....

(Ras)Putin
45

die westeuropäische Berichterstattung war sehr freundlich gegenüber Rußland. Dagegen werden in der russische Presse die Argumente des Westens immer falsch dargestellt. Wenn sie russisch können, dann wissen sie das aber auch.

Mr. Hyde sen.
64
Und was ist dann das "böse Gefährliche"?

Will Putin die Welt erobern, wie es Scheunemann uns glauben lassen will?

Hat Bin-Laden ausgedient, weil ein weiteres Video zur Lachnummer würde?
Muss jetzt wieder die gute alte "rote Gefahr" herhalten?

Hat jemand Angst, dass er sich im September 2000 verschätzt haben könnte, sodass man gleich einen neuen kalten Krieg lostreten muss, indem man terroristische Machthaber mit Waffen bestücken muss?

Fritz Wunderlich
35

Wie, September 2000 schon?

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