Invasion der Schlümpfe in Wien

4. September 2008, 12:32
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Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Figuren aus Belgien wurden die Wiener mit Geburtstagsschlümpfen überrascht und eine UNICEF-Aktion gestartet

Wien - Nicht blau, sondern schneeweiß sind die Schlümpfe, die am Donnerstag an verschiedenen Orten in Wien auftauchen und gratis mit nach Hause genommen werden können. Wer den Wichtel selbst anmalt oder einkleidet, kann ihn fotografieren lassen, die Bilder landen auf einer eigenen Website anlässlich des 50. Geburtstags der aus Belgien stammenden Wichtel. Für alle, die keinen Gratis-Schlumpf ergattern können, gibt es die Figuren auch um zehn Euro zu kaufen, fünf Euro kommen neuen Projekten der UNICEF zugute.

Wien ist am Donnerstag die 14. Station einer Reise durch insgesamt 15 Länder, deren Ziel es ist, die Öffentlichkeit auf die Bildungsprogramme des UNO-Kinderhilfswerks (UNICEF) hinzuweisen. "Alle Kinder dieser Erde haben die gleichen Rechte", machte Thomas Brezina, UNICEF Botschafter von Österreich, auf den Grundsatz der Hilfsorganisation aufmerksam. Bildung und Gesundheit - auf diese Grundrechte sollte kein Kind verzichten müssen. In über 150 Projektländern setzt die UNICEF Bildungsprogramme um, baut Schulen und stellt Lehrer ein.

Schulprojekte

"Mit Unterstützung der Schlümpfe sollen weitere Schulprojekte gefördert werden", so Brezina. In 15 europäischen Städten machen die zeitlosen Kinderhelden Halt. 5.000 Stück weiße Mini-Schlümpfe, angeblich drei Äpfel hoch, werden in der ganzen Stadt versteckt und warten darauf, von Kindern entdeckt und bemalt zu werden.

Doch nicht nur Kinder, auch eine prominente Persönlichkeit aus jedem Land wurde auserwählt, um einen Schlumpf zu dekorieren. Dieser misst 120 Zentimeter und kann im Rahmen einer Auktion in einem Jahr ersteigert werden. Österreich-Botschafter Thomas Brezina griff, inspiriert von den kürzlich stattgefundenen Olympischen Spielen, zu den fünf Ring-Farben: "Mein Riesenschlumpf soll die Welt darstellen." (APA/red)

  • Thomas Brezina signiert vor den Augen der Tochter des Schlumpf-Erfinders Peyo seinen "völkerverbindenden" Promi-Schlumpf.
    foto: derstandard.at/gedlicka

    Thomas Brezina signiert vor den Augen der Tochter des Schlumpf-Erfinders Peyo seinen "völkerverbindenden" Promi-Schlumpf.

  • Passanten wundern sich - und nehmen die Geburtstagsschlümpfe mit auf den Weg.
    foto: derstandard.at/gedlicka

    Passanten wundern sich - und nehmen die Geburtstagsschlümpfe mit auf den Weg.

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