Deutschland: Drei Viertel der Studierenden müssen arbeiten

4. September 2008, 11:27
5 Postings

Gründe sind nicht nur die Selbstfinanzierung der Ausbildung, sondern auch die Berufserfahrung - Die Unterstützung der Eltern nimmt ab, je länger die Studierenden sich Zeit lassen

Für die meisten Studierenden in Deutschland ist der Nebenjob überlebenswichtig. Das ergab eine nicht repräsentative Umfrage des Beratungsunternehmens univativ unter 1000 Studierenden an 23 Hochschulen. Demnach können es sich nur 28 Prozent leisten, nicht zu arbeiten.

Erfahrung am wichtigsten

Unter den Berufstätigen arbeiten 54 Prozent fünf bis 20 Stunden die Woche, fünf Prozent liegen sogar darüber. Die Geldnot ist mit 55 Prozent der Befragten jedoch nur der zweitwichtigste Grund fürs Jobben. An erster Stelle nennen 73 Prozent die Berufserfahrung, die durch die Nebenjobs gesammelt wird.

Im Schnitt finanzieren 46 Prozent der Eltern ihren Kindern das Studium. Die Unterstützung nimmt jedoch ab, je länger die Kinder sich für ihr Studium Zeit lassen. Im zehnten Semester macht der Zuschuss der Eltern nur mehr 18 Prozent des eigenen Budgets aus. (red/derStandard.at, 4. September 2008)

Share if you care.