IT-Karriere trotz Krise

24. Februar 2003, 13:50
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Schlechte Karten für Einsteiger ohne profunde Ausbildung

Mit einer qualifizierten Ausbildung im IT-Bereich gelingt es noch immer, eine erfolgreiche Karriere zu starten. Quereinsteiger haben es in europäischen Raum dagegen inzwischen schwer, schreibt das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe.

"Viel Gewicht hat eine qualifizierte und abgeschlossene Ausbildung gewonnen"

Die Boom-Jahre der IT-Branche sind längst vorbei. Aber trotz aller Katerstimmung dürften auch in Zukunft die Wachstumsraten höher sein als in anderen Branchen. Auch wenn IT-Fachleute jetzt häufiger von Arbeitsplatzsorgen geplagt werden, sind ihre Chancen immer noch vergleichsweise gut, denn IT-Qualifikationen werden in jeder Branche gebraucht. "Viel Gewicht hat eine qualifizierte und abgeschlossene Ausbildung gewonnen," so c't-Redakteurin Angela Meyer. "Verlierer sind die Quereinsteiger ohne formale IT-Ausbildung. Sie haben inzwischen Schwierigkeiten, eine Anstellung zu finden und laufen Gefahr, durch höher Qualifizierte ersetzt zu werden."

Viele Wege

Die Wege zu einem Job im IT-Bereich sind überaus vielfältig. Da steht das Angebot von Ausbildungsberufen wie zum IT-Systemkaufmann oder Fachinformatiker neben der schulischen Vollzeitausbildung wie zum Informatikassistenten und den Studiengängen an Fachhochschulen oder Universitäten.

Know how

Das pure Interesse an Computern reicht in der Regel als Basis aber nicht aus. Besonders Mathe, Physik und Informatik sollten zu den Stärken der Bewerber zählen. Gute Kenntnisse in Deutsch und Englisch sind mindestens förderlich. Ein gewisses Maß an Kreativität und Verständnis für die Bedürfnisse seiner Kollegen oder Kunden sind ebenfalls unabdingbar, wenn man bestimmte Anforderungen verstehen und sinnvolle technische Lösungen dafür finden will. Und wer später beispielsweise als Projektmanager arbeiten möchte, kommt auch ohne Organisationstalent nicht sehr weit. (red)

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