EU-Roaming-Regulierung brachte Mobilkom signifikante Ergebniseinbuße

3. September 2008, 15:45
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Mobilkom Austria weist anderslautende Roland-Berger-Marktanalyse zurüc

Der Mobilfunk-Marktführer Mobilkom Austria weist Angaben einer aktuellen Marktanalyse des Beratungsunternehmens Roland Berger "entschieden zurück", wonach die österreichischen Mobilfunkbetreiber keine Nachteile durch die EU-Roaming-Verordnung erlitten hätten. Der Mobilfunker befindet die Marktanalyse als unseriös - die Nachteile durch EU-Roaming-Regulierung seien "beträchtlich", hieß es am Mittwoch in einer Aussendung.

Fast vollständig ausgeblieben

Die von der EU-Kommission erwarteten Nutzungssteigerungen in der Auslandstelefonie seien fast vollständig ausgeblieben, argumentiert die Mobilkom. Gleichzeitig musste Mobilkom Austria nach eigenen Angaben "signifikante Einbußen im EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, Anm.) hinnehmen", die nicht durch eine Senkung operativer Kosten, wie von Roland Berger angeführt, kompensiert werden konnten, so das Unternehmen. (APA)

 

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