Kürschner und Pelzhandel: Sabotageakte müssen bestraft werden

3. September 2008, 14:18
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Ankündigung des enthafteten Sprechers, er "würde das sofort wieder machen", ist in den Augen der betroffenen Branchen Provokation

Wien - "Recht muss Recht bleiben und begangene Straftaten müssen bestraft werden." Mit diesen Worten reagierte am Mittwoch der Pelzhandel gemeinsam mit der Bundesinnung der Kürschner auf die Enthaftung der Tierschützer. Es könne nicht sein, dass im Namen des Tierschutzes schwerwiegende und vor allem für die betroffenen Betriebe teure Sabotageakte mit Hunderttausenden Euro Sachschaden verübt werden.

Mögliche Straftaten, die unter dem Deckmantel des Tierschutzes begangen wurden, bedürfen daher einer umfassenden und nachhaltigen Aufklärung. Denn für Taten, die einen Schadensfall für betroffene Personen zur Folge haben, müssen vom Verursacher die Konsequenzen getragen werden.

Die Ankündigung des enthafteten Sprechers, er "würde das sofort wieder machen", ist in den Augen der betroffenen Branchen als Provokation zu werten. "Vandalismus darf nicht mit Tierschutz verwechselt werden, denn keinem Tier ist damit gedient, wenn in mut- oder böswilliger Absicht Sachschäden oder gar Personenschäden verursacht werden." (APA)

 

 

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