Greiser Gibbon wurde eingeschläfert

3. September 2008, 14:03
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"Nippy" wurde mit ungewöhnlichen 60 Jahren nahezu doppelt so alt wie seine Artgenossen - fast sein gesamtes Leben verbrachte er im Zoo von Wellington

Wellington - Zootiere leben in der Regel wesentlich länger als ihre Artgenossen in freier Wildbahn. Gibbon "Nippy", jahrzehntelanger Bewohner und eine der Ikonen des Zoos von Wellington in Neuseeland, hat es jedoch auf eine rekordverdächtige Lebensspanne gebracht: In ihrem natürlichen Lebensraum werden Gibbons maximal zwischen 30 ud 40 Jahre alt. "Nippy" hingegen kam 1949 als etwa einjähriger Affe in den Zoo - und starb nun mit 60; er wurde also fast doppelt so alt wie seine freilebenden Artgenossen.

"Nippys" Gesundheitszustand hatte sich in den vergangenen Wochen stark verschlechtert, berichtete die Zeitung "Dominion Post" am Mittwoch."Wir haben uns die Entscheidung ihn einzuschläfern nicht leicht gemacht, aber es war in seinem Interesse", sagte Zoodirektor Mauritz Basson. "Im Kopf war er noch fit, aber sein Körper hat einfach aufgegeben."  (APA/dpa/red)

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