Außenministerium rät zu Vorsicht - "Keine Reisewarnung" für Thailand

2. September 2008, 16:52
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"Regierungsviertel meiden" - Österreicher in Thailand erleben Krise bisher nur am Rande mit

Wien - Angesichts der zugespitzten Lage in Thailand rät das Wiener Außenministerium Reisende zu Vorsichtsmaßnahmen. Es gebe allerdings "keine Reisewarnung", betonte Außenamtssprecher Peter Launsky-Tieffenthal am Dienstag. Das Ministerium rät in einer aktuellen Mitteilung Thailand-Touristen, "Demonstrationen bzw. größere Menschenansammlungen generell, auch im Hinblick auf eventuelle Bombenanschläge, zu vermeiden".

Dieser Hinweis gilt insbesondere für das Regierungsviertel und die Ministerien sowie Rundfunkanstalten. Zu meiden sind demnach das Gebiet um das Government House (Pitsanulok Road), die Rajdamnoen Avenue sowie die Makawan Bridge.

Das Wiener Außenamt forderte Auslandsösterreicher in Bangkok sowie Besucher auf, sich über die Ereignisse via www.bmeia.gv.at sowie über lokale Medien wie die "Bangkog Post" auf dem Laufenden zu halten. Die Touristikunternehmen Meiers Weltreisen und Dertour bieten bereits eine kostenlose Stornierung von gebuchten Bangkok-Reisen an. Touristen, die nach Phuket oder zu anderen Badezielen reisen und in Bangkok nur umsteigen, können von der Regelung jedoch nicht Gebrauch machen.

Laut Außenministerium sind die Flughäfen in Phuket, Krabi und Hat Yai im Süden Thailands, deren Schließung Demonstranten am Wochenende erzwungen hatten, wieder geöffnet. Kurzfristige Schließungen von Flughäfen seien aber nicht auszuschließen. So besetzten Demonstranten am Dienstag erneut den Flughafen Hat Yai im Süden des Landes. Züge verkehrten wegen des Eisenbahnerstreiks nicht planmäßig. (APA)

 

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