Deutscher Auto-Absatz bricht ein

2. September 2008, 15:56
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Die deutschen Autobauer haben im August in Deutschland zehn Prozent weniger Fahrzeuge verkauft als im Vorjahresmonat

Frankfurt/Bad Homburg - Die deutschen Autobauer haben im August in Deutschland zehn Prozent weniger Fahrzeuge verkauft als im Vorjahresmonat. Neu zugelassen wurden im vergangenen Monat 214.400 Autos, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Der August des Vorjahres habe aber zwei Arbeitstage mehr aufgewiesen, betonte der VDA.

"Arbeitstäglich bereinigt" sei ein "stabiles Absatzergebnis" erzielt worden. Weitere Gründe für den schleppenden Verkauf seien die hohen Benzin- und Dieselpreise sowie die anhaltende Verunsicherung der Autofahrer wegen der Diskussion um eine nach dem umweltschädlichen Kohlendioxid-Ausstoß berechnete Kfz-Steuer.

Auch der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) klagte über den schleppenden Absatz. VDIK-Präsident Volker Lange erklärte, die rückläufigen realen Nettolöhne wirkten sich deutlich auf die privaten Pkw-Käufe aus. Die Regierung müsse zudem die Anschaffung emissionsärmerer Neufahrzeuge fördern, forderte er. (APA/AFP)

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