Bespitzelungsposse - Casinos weisen "absurde Unterstellung" zurück

2. September 2008, 15:08
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Haben bwin nicht bespitzeln lassen, "sind mutmaßliches Opfer, nicht Täter"

In der Bespitzelungsaffäre rund um den börsenotierten Sportwettenanbieter bwin haben die Casinos Austria von bwin in den Raum gestellte Vorwürfe zurückgewiesen, die Casinos hätten ihrerseits den bwin-Vorstand bespitzeln lassen. "Das ist eine absurde Unterstellung, die wir zurückweisen, das disqualifiziert sich selbst", erklärte Casinos Austria-Sprecher Martin Himmelbauer am Dienstag gegenüber der APA. "Wir sind mutmaßliches Opfer, nicht Täter".

Cobra

Bwin hat bestätigt, dass es dem Sicherheitsunternehmen des ehemaligen Ex-"Cobra"-Chefs Wolfgang Bachler den Auftrag erteilt hatte, das Umfeld auszuleuchten. In diesem Zusammenhang war es auch darum gegangen, mögliche Verbindungen eines klagenden Kontrahenten zu den Casinos Austria zu ermitteln. Dadurch war der Casinos-Vorstand ins Visier der Detektive geraten. Der gegen bwin klagende Niederösterreicher hat stets dementiert, im Auftrag der Casinos zu handeln. (APA)

 

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