anita

3. September 2008, 10:30
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„Durch brennende Reifen springe ich nur jeden zweiten Tag"

„Sie wissen eh - das Fell des Bären... Zuerst muss man die Grünen und mich mal wählen". Grünen-Chef Alexander Van der Bellen hält nicht viel von Koalitionsspekulationen vor der Wahl. Im derStandard.at-Chat scherzte er trotzdem: Im Fall einer rot-grünen oder schwarz-grünen Koalition werde er sich „das Monsteressort Wissenschaft und Finanzen und Umwelt unter den Nagel reißen". User „der kleine Prinz" wollte wissen: „Würde eine Koalition mit der ÖVP nicht eine gefährliche Zerreissprobe für die Grünen darstellen?" Die Antwort von Van der Bellen: „Man kann sich vor Allem zu Tode fürchten".
Den Vorsprung der FPÖ gegenüber der Grünen, den Umfragen momentan prognostizieren, erklärt sich der Grünen-Chef so: „Plumpe Ressentiments haben in Österreich leider Konjunktur".
Auf eine Userfrage, welche finanziellen Vorteile sich ein „Angestellter, no Kids, mit 3000 brutto im Monat" konkret von den Grünen erwaren dürfe, konterte Van der Bellen: „Grüne Politik ist kein Bankomat bei dem man Geld behebt".

Userin Querdenkerin wollte wissen, was sich Van der Bellen als Wahlziel setzt. Die klare Antwort: „Mindestens 17 Prozent bundesweit, über 20 in Wien, dritter Platz erfolgreich verteidigt, Regierungsbildung ohne Grüne praktisch unmöglich".
Und wie sieht es mit personellen Konsequenzen aus, sollte das Wahlergebnis schlechter als erwartet sein? Die wird es geben, so Van der Bellen: „Ich werde meinen Bierkonsum für 24 Stunden erhöhen und dem Nikotin für eine Stunde abschwören".

 

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