Österreich entsendet Offizier als OSZE-Beobachter nach Georgien

2. September 2008, 10:16
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Bisher vier zivile Beobachter an Mission beteiligt - Darabos: "Beitrag Österreichs zur Gewährleistung von Frieden und Stabilität in der Region"

Wien - Österreich beabsichtigt, auf Ansuchen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) einen Militärbeobachter nach Georgien entsenden, teilte das Verteidigungsministerium am Dienstag in einer Aussendung mit. Bisher hatte war Österreich bereits mit vier zivilen Beobachtern an der seit 1999 bestehenden OSZE-Mission beteiligt. Die Zustimmung zu dem von Außenministerin Ursula Plassnik eingebrachten Ministerratsvortrag liege bereits vor, der Hauptausschuss des Nationalrates müsse noch zustimmen, heißt es in der Aussendung.

Verteidigungsminister Norbert Darabos sieht in der Entsendung eines Bundesheer-Angehörigen, der bereits über seinen Einsatz Bescheid informiert wurde, "einen Beitrag Österreichs zur Gewährleistung von Frieden und Stabilität in der Region". Die personelle Stärke der seit 1999 bestehenden OSZE-Mission betrage 140 militärische und zivile Experten, darunter vier Österreicher, und werde nun um insgesamt 20 Personen aufgestockt, so das Verteidigungsministerium. Die militärischen Experten versehen den Dienst unbewaffnet. Das Hauptquartier der Mission befindet sich in Tiflis, ein Regionalbüro in Zchinwali. (red, APA)

 

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