Gewaltvorwürfe: Vorarlberger Polizist muss vor Gericht

2. September 2008, 10:09
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50-jähriger Postenkommandant muss sich wegen Nötigung, Körperverletzung und Beleidigung vor Gericht verantworten

Bregenz  - Nach den Gewaltvorwürfen gegen zwei Vorarlberger Polizisten stehen nun die Prozesstermine gegen die beiden Männer fest. Der 50-jährige Postenkommandant, der eine 20-jährige Kollegin gebissen und an den Haaren gepackt haben soll, muss sich am 3. Oktober am Landesgericht Feldkirch wegen Nötigung, Körperverletzung und Beleidigung verantworten. Der Prozess gegen einen jungen Postenpolizisten, der angeblich seine Freundin gewürgt hat, findet bereits am 19. September statt, erklärte Landesgerichtssprecher Reinhard Flatz am Dienstag auf APA-Anfrage.

Dem 50-Jährigen droht bei einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr. Nach dem Gerichtsverfahren wird die Disziplinarkommission der Polizei über mögliche dienstrechtliche Folgen befinden. Derzeit befindet sich der Mann im Dienst, er wurde nicht suspendiert, sondern lediglich versetzt.

Der junge Postenpolizist aus dem Bezirk Bregenz darf bis zur gerichtlichen Klärung des Falles hingegen keinen Dienst in Uniform mehr verrichten. Am 19. September muss er wegen des Verdachts auf Körperverletzung vor Gericht erscheinen.(APA)

 

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