Eine Datenpanne bei Beate Uhse sorgt für Schlagzeilen. Laut einem Bericht von heise.de waren auf den Websites des Erotik-Konzerns "„Listen mit Tausenden E-Mail-Adressen" von Kunden öffentlich zugänglich. Die Daten wurden von Google indexiert, so das Online-Magazin. Ursache dürfte eine schlampiger Umgang mit Rechten auf einem Webserver gewesen sein. Realnamen oder Kontodaten finden sich allerdings nicht im Netz. Betroffen sind offenbar Kunden aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz.
Auffällige Datei
Aufgedeckt wurde die Panne von einem Journalisten, der eine "auffällige Datei" über Google bei Domain lustkatalog.de entdeckt hatte. (red)
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Datenmissbrauch tendenziell dann auftritt, wenn Daten überhaupt gesammelt werden.
Eine Binsenweisheit, verdient aber in Zeiten in welchen sorgsamster Umgang mit Daten suggeriert wird, nähere Betrachtung.
Der beste Schutz von Daten/Persönlichkeitsrechten ist immer noch Daten erst gar nicht zu sammeln.
Der Betroffene kann sich NICHT gegen elektronische Infrastrukturschwächen wehren, genauso ist er gegen Diebstahl von Innen (Insidejob) nicht gesichert, egal was Unternehmen und Behörden versprechen.
Eine breite Sensibilisierung der Leserschaft hinsichtlich dieser Problematik wäre angebracht, im derStandard empfiehlt sich daher der Printteil, anstatt nur vereinzelt über "Pannen" in der Onlinerubrik zu berichten.
das problem wurde ja nur gestreift von ihnen.
jede firma versucht heute nur für den kleinsten furz möglichst viele daten von iihnen zu bekommen. von behörden ganz zu schweigen.
wie weit hier schon schindluder getrieben wird, ist den meisten ja nicht ansatzweise bekannt.
denn wer kann ihnen garantieren, dass mit all diesen daten nicht gehandelt und abgecasht wird. trotz all der dubiosen versprechungen. ganz zu schweigen eben von sorglosigkeit oder gar kriminellen handlungen.
und dann kommen so typInnen daher und sagen, elektronische wahlen sind sicher. jeder der sich auch nur ansatzweise damit beschäftigt kann sich ausmalen, welche möglichkeiten sich hier für "alle" auftun, oder?
99% aller daten sind für 99% der firmen dotal sinnlos.
daher geldverschwendung im eigentlichen sinne.
und die wenigen, die mit den daten etwas anfangen können, sagen es nicht offen und zahlen daher für daten eine bagatelle ohne dann offenzulegen, was mit den daten wirklich geschieht.
und die bewegen sich nicht im graubereich, hier ist es schon tief schwarz/rot. aber da kommt dann von schwarz oder rot in eu nichts konstruktives, oder?
was du hier postest ist nur halb richtig und auf diesen Fall bezogen möglicherweise sogar falsch.
Wenn man z.B. einen monatlichen Beate Uhse Newsletter (weiß nicht, ob es den gibt) per Mail erhalten möchte, dann muss man seine E-Mail Adresse bekanntgeben und Beate Uhse muss diese speichern.
Genauso verhält es sich bei anderen Daten, die für eine Geschäftsabwicklung notwendig sind.
Das Bewusstsein welches ich einfordere umfasst, zeitgemäße Techniken auch dort anzuwenden, wo Geschäftsabwicklungen betroffen sind. Man muss mit der Eventualität eines Datendiebstahls immer rechnen und präventiv Vorkehrungen treffen bevor der Fall eintritt. Keine emailadresse müsste heute im Klartext auf den servern geparkt sein.
Es fehlt hier ja nicht nur das Sicherheitsbewusstsein beim Endkunden. Wenn es den Endkunden aber erreicht, sehen sich auch die Anbieter gezwungen Strategien zu entwickeln und genau hier hake ich ein.
>Keine emailadresse müsste heute im Klartext auf
>den servern geparkt sein.
Es ist anzunehmen dass ein relativ großer Versandhändler wie Beate Uhse seine E-Mail Adressen nicht in Text- oder HTML Files speichert, sondern in einer Datenbank (dadurch sind sie bereits nicht mehr auf triviale Art lesbar).
Vermutlich hat jemand eine Testroutine geschrieben, die E-Mail Adressen auflistet und diese Routine wurde irrtümlich in die Produktion übernommen. Verschlüsselung hätte in diesem und anderen denkbaren Fällen nichts geholfen.
Zitat: "Es ist anzunehmen dass ein relativ großer Versandhändler wie Beate Uhse seine E-Mail Adressen nicht in Text- oder HTML Files speichert, sondern in einer Datenbank (dadurch sind sie bereits nicht mehr auf triviale Art lesbar)."
xx
Ich hoffe wirklich sie sind nirgends für Security zustandig.
brrrr
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