"Revanche" ringt um Auslands-Oscar

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Götz Spielmanns Film folgt auf Ruzowitzkys "Die Fälscher" und ringt bei den kommenden Auslands-Oscars um den Sieg - "Spiel zwischen Opfern und Tätern"

Wien - Götz Spielmanns Film "Revanche" geht für Österreich ins Auswahlrennen um die Nominierung zum Auslands-Oscar und folgt damit auf den Oscar-gekrönten Streifen "Die Fälscher" von Stefan Ruzowitzky. Die Wahl fiel wegen "der hohen Qualität, die der Film sowohl in inhaltlicher wie auch in formaler Hinsicht erfüllt", auf Spielmanns Streifen, hieß es am Montag in einer Aussendung der Austrian Film Commission (AFC).

Spielmann sei es in "Revanche" (Prisma Film, Spielmannfilm) "in seiner schlichten und reduzierten Erzählweise" gelungen, "ein subtil changierendes Spiel zwischen Opfern und Tätern zu entwickeln, das - getragen von einer eindrucksvollen Ensembleleistung und einer kongenialen Kameraarbeit von Martin Gschlacht - spannend und berührend zugleich ist", hieß es in der Aussendung weiter.

Die 81. Oscar-Verleihung findet am 22. Februar 2009 in Los Angeles statt. Die Endauswahl jener fünf Filme, die ins Rennen um die Auszeichnung für den besten nicht-englischsprachigen Film gehen, erfolgt im Jänner 2009. "Revanche" ist international bereits achtmal ausgezeichnet worden. So gewann der Streifen u.a. in der vergangenen Woche beim Monterry International Film Festival in Mexiko den Preis für das Beste Drehbuch sowie den Publikumspreis. "Revanche" wurde auch bei der "Diagonale" mit dem "Großen Diagonale-Preis für den besten Spielfilm" ausgezeichnet. Das bisher letzte Rennen um den Auslands-Oscar hat Österreich im Februar mit "Die Fälscher" für sich entschieden. (APA)

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