Wiener Mittelalterforscher auf dem Weg nach Princeton

1. September 2008, 12:36
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Helmut Reimitz übernimmt Assistenzprofessur - Wissenschaftsminister Hahn gratuliert: "Richtige Wahl für Princeton"

Wien- Der Wiener Mittelalterforscher Helmut Reimitz (43) hat einen Ruf an eine der renommiertesten Universitäten der Welt bekommen, an die Princeton University (US-Bundesstaat New Jersey). Reimitz ist Lektor an der Universität Wien und an der Forschungsstelle für Geschichte des Mittelalters der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) über ein Wittgensteinprojekt angestellt. Er tritt am 1. September eine Stelle als Assistenzprofessor in Princeton an.

Reimitz ist ein Mitarbeiter des Wittgensteinpreisträgers von 2004, Walter Pohl. Er beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Frühen Mittelalter, unter anderem mit Themen wie "Grenze und Differenz im frühen Mittelalter" (Forschungsschwerpunkt "Grenzenloses Österreich" des Wissenschaftsministeriums oder "Historische Ethnographie der Franken" (Projekt des Wissenschaftsfonds FWF).

Wissenschaftsminister Johannes Hahn sprach Reimitz in einer Aussendung seine Gratulation aus. "Es tut sich was im Bereich Forschung und Wissenschaft, der internationale Wissensaustausch funktioniert und durch diese Wahl wird einmal mehr bewiesen, dass die österreichische Wissenschaft in der Welt eine wichtige Rolle spielt und Aufmerksamkeit erregt", so Hahn. "Mit seinen umfangreichen Kenntnissen und seiner Erfahrung ist Helmut Reimitz die richtige Wahl für Princeton." (APA/red)

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