New Orleans

1. September 2008, 11:19
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Die Stadt wurde 2005 von Hurrican Katrina verwüstet

Frankfurt - Die erneut von einem Hurrikan bedrohte Stadt New Orleans liegt im Mississippi-Delta des US-Bundesstaates Louisiana. Große Teile der Stadt, die auch The Big Easy genannt wird, liegen unterhalb des Meeresspiegels und sinken weiter ab. Eingezwängt zwischen dem Mississippi im Süden und dem Lake Pontchartrain im Norden wurde New Orleans 2005 vom Hurrikan "Katrina" verwüstet, nachdem Kanäle und Deiche gebrochen waren.

Gegründet wurde New Orleans 1718 von den Franzosen, 1722 wurde sie Hauptstadt der französischen Kolonie Louisiana. Die Kolonie ging 1762/1763 an Spanien und 1803 an die USA. New Orleans wurde dank seines Hafens rasch zum Mittelpunkt des Wirtschaftslebens der Region. Die Kolonialzeit spiegelt sich in der Architektur der Altstadt nieder, so zum Beispiel im Vieux Carre, dem "French Quarter". 1990 hatte die Stadt fast 500.000 Einwohner, davon waren 61,9 Prozent schwarz. Am 1. Juli 2006 waren es ein Jahr nach "Katrina" laut einer Volkszählung noch knapp 240.000.

Nach dem Hurrikan "Katrina" erwogen Experten, die Stadt wegen ihrer Lage unterhalb des Meeresspiegels ganz aufzugeben. Die Behörden entschlossen sich jedoch dagegen und setzten auf dünner besiedelte Wohngebiete, in denen sich Familien mit höherem und niedrigerem Einkommen nebeneinander ansiedeln sollten. (APA/AP)

 

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