Loeb auch noch im Glück

31. August 2008, 14:44
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Weltmeister siegt auch in Neuseeland, Konkur­renz duch Defekte zu­rück­geworfen - Hirvonen: "Bitterste Enttäuschung meiner Karriere"

Hamilton - Das Pech der Konkurrenz hat  Sebastien Loeb am Sonntag in Neuseeland den 44. Rennsieg in der Rallye-WM beschert, Der fünfte Titel ist ein großes Stück nähergerückt.  Mit 17,5 Sekunden Rückstand landete Citroen-Markenkollege Daniel Sordo auf Rang zwei, Miko Hirvonen im Ford Focus wurde mit 41,5 Sekunden Rückstand Dritter.

"Ich bin richtig happy", sagte Loeb nach seinem Erfolg im 11. von 15 WM- Läufen der Saison, mit dem er seine Führung im Titelrennen auf acht Punkte ausbaute. Zweiter der Gesamtwertung bleibt Hirvonen, der in Neuseeland als Spitzenreiter auf dem vorletzten Abschnitt von einem Reifenschaden und einem Dreher gestoppt wurde. "Das war die bitterste Enttäuschung meiner Karriere", klagte der Finne.

Am Schlusstag lief für Ford nichts zusammen. Nach Hirvonens Pech hatte Teamkollege Jari-Matti Latvala den Sieg vor Augen, doch kurz vor dem Ziel musste der Finne seinen Focus wegen eines Kühlerschadens abstellen.

Loeb dagegen konnte auch ein Dreher auf der ersten Prüfung des Schlusstages nicht mehr stoppen.In der WM-Wertung hat Loeb nun 86 Punkte auf seinem Konto, Hirvonen folgt mit 78 Zählern vor Sordo (51). Bei den Marken liegt der dreimalige Titelgewinner Citroen mit 141 Punkten 20 Zähler vor Titelverteidiger Ford. Die P-WRC-Wertung entschied der Tscheche Martin Prokop als Gesamt-Zehnter für sich. Der Steirer Andreas Aigner im Mitsubishi behielt trotz seines Ausfalls auf Sonderprüfung zwölf seine WM-Führung. (red/APA)

Endstand  Neuseeland-Rallye nach drei Etappen bzw. 18 Sonderprüfungen (354,58 Kilometer bzw. 1.218 Gesamt-Kilometer):  1. Sebastien Loeb/Daniel Elena (FRA/MON) Citroen C4 WRC 3:59:18,9 Stunden - 2. Daniel Sordo/Marc Marti (ESP) Citroen C4 WRC 0:17,5 Minuten zurück - 3. Mikko Hirvonen/Jarno Lehtinen (FIN) Ford Focus WRC + 0:41,5 - 4. Petter Solberg/Philip Mills (NOR/GBR) Subaru Impreza WRC +2:48,9 - 5. Urmo Aava/Kuldar Sikk (EST) Citroen C4 WRC 3:30,7 - 6. Per-Gunnar Andersson/Jonas Andersson (SWE) Suzuki SX4 7:37,4 - 7. Toni Gardemeister/Tomi Tuominen (FIN) Suzuki SX4 7:54,9 - 8. Federico Villagra/Jorge Perez Companc (ARG) Ford Focus WRC 8:35,0 - 9. Henning Solberg/Cato Menkerud (NOR) Ford Focus WRC 9:15,2 - 10. Martin Prokop/Jan Tomanek (CZE) Mitsubishi Lancer (1. P-WRC-Wertung) 13:49,0

Anzahl der gewonnenen Sonderprüfungen: H. Solbeg 7, Loeb 6, Hirvonen 3, Latvala 2

Wichtigste Ausfälle: Chris Atkinson/Stephane Prevot (AUS/BEL) Subaru Impreza, Jari-Matti Latvala/MiikkaAnttila (FIN) Ford Focus, Francois Dua/Patrick Pivato (BEL/FRA) Ford Focus, Andreas Aigner/Klaus Wicha (AUT/GER) Mitsubishi EVO IX (Überschlag auf SP 12)

Fahrer-WM-Wertung nach 11 von 15 Läufen:

1. Sebastian Loeb (FRA) Citroen Total WRT 86 Punkte - 2. Mikko Hirvonen (FIN) BP-Ford WRT 78 - 3. Daniel Sordo (ESP) Citroen Total WRT 51 - 4. Chris Atkinson (AUS) Subaru WRT 40 - 5. Jari-Matti Latvala (FIN) BP-Ford WRT 34 - 6. Petter Solberg (NOR) Subaru WRT 32 - 7. Henning Solberg (NOR) Ford Focus WRC 22 - 8. Gianluigi Galli (ITA) Stobart M-Sport Ford RT 17 - 9. Matthew Wilson (GBR) Stobart M-Sport Ford RT 12 - 10. Francois Duval (BEL) Stobart M-Sport Ford RT und Urmo Aava (EST) Citroen C4 WRC je 11

Team-Wertung : 1. Citroen Total WRT 141 Punkte - 2. BP-Ford WRT 121 - 3. Subaru WRT 74 - 4. Stobart M-Sport Ford RT 51 - 5. Munchi's Ford RT 22 - 6. Suzuki WRT

 

 

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    Miko Hirvonen räumt neuseeländische Baustellen ab.

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