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Vereinbarkeit von Beruf und Familie

1. September 2008, 14:36
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Die ganztägige Kinderbetreuung muss zügig ausgebaut werden und Männer sollen in Zukunft mehr Anteil an der familiären Arbeit und Kinderbetreuung nehmen

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Frauen in ihrem Beruf erfolgreich sein können. In der kurzen Regierungsperiode ist es der SPÖ gelungen wichtige Punkte durchzusetzen: In allen Bundesländern wird die Kinderbetreuung ausgebaut. Mit dem flexiblen Kindergeld haben Eltern mehr Möglichkeiten ihre Karenzzeit individuell zu gestalten. Aber die SPÖ will weitere Verbesserungen für Frauen.

Autonome Zeiteinteilung für Eltern

Der flächendeckende Ausbau einer qualitativ hochwertigen, leistbaren bedarfsorientierten und ganztägigen Kinderbetreuung muss zügig fortgesetzt werden. Eltern sollen die Möglichkeit haben, nach der Geburt ihres Kindes ihre Arbeitszeit autonom gestalten zu können. Wichtig ist, dass sie dabei nicht vom Good-Will ihrer Arbeitgeber abhängig sind.

Die SPÖ Frauen wollen, dass Eltern ihr Berufsleben an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen können und ein Recht darauf für alle Eltern schaffen. Die Rahmenbedingungen dafür sehen folgendermaßen aus: Arbeitszeitautonomie für alle Eltern von kleinen Kindern soll gesichert werden. Wenn Eltern sich für eine Veränderung der Arbeitszeit bei gleicher Stundenanzahl entscheiden, sollen sie mehrmals die Möglichkeit zur Neugestaltung der Arbeitszeit haben.

Wer während des Kindergeldbezuges die Arbeitszeit um zwei Fünftel (also zum Beispiel von 40 auf 25 Wochenstunden) kürzt, soll keine Zuverdienstgrenze für die Berechnung des Kinderbetreuungsgeldes haben. Wichtig ist es zudem, dass das Karenzgeld einkommensabhängig gestaltet wird.

Faire Arbeitsteilung

Die Arbeit zu Hause wird immer noch ungleich verteilt: Die SPÖ Frauen fordern, dass Männer einen fairen Anteil an familiärer Arbeit und Kinderbetreuung übernehmen. Derzeit sind nur fünf Prozent der Männer in Karenz.

Die SPÖ Frauen wollen daher Anreize für eine höhere Beteiligung der Väter schaffen: Mit der Einführung eines Papamonats soll ein eigener Rechtsanspruch des Vaters auf eine berufliche Freistellung gesichert sein. Diese Zeit soll vier bis acht Wochen umfassen. Wichtig ist eine arbeits- und sozialrechtliche Absicherung mit Versicherungs-, Kündigungs- und Entlassungsschutz.

  • Eltern sollen ihr Berufsleben an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen können.
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    Eltern sollen ihr Berufsleben an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen können.

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