Stimmen: "Müssen am Boden bleiben"

29. August 2008, 23:00
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Austria Kärnten - Salzburg

Frenkie Schinkels (Kärnten-Trainer): "Wir wollen bei den letzten Fünf schauen, dass wir die Nummer eins oder zwei werden. Wir müssen aber am Boden bleiben und schauen, dass wir das Stadion weiter so füllen. Die Salzburger waren sehr langsam im Zentrum, das haben wir gewusst. Adi hat das Spiel entschieden, mit dem Tor und mit seiner Gefährlichkeit."

Adi (Kärnten-Stürmer/Torschütze): "Ich bin beim Tor ruhiggeblieben. Ich war sicher, dass ich meine Chance bekomme, und ich habe sie dann gemacht."

Co Adriaanse (Salzburg-Trainer): Wir haben ein sehr attraktives Spiel gesehen, das beide Teams gewinnen wollten. Kärnten hat die erste Chance verwertet und zweite Hälfte sehr gut verteidigt, da haben wir nicht mehr so große Möglichkeiten bekommen. Heute hatten wir auch nicht so viel Glück. Ich habe keine Angst, dass wir in ein Tal fallen. Eine Saison ist lang. Ich habe viele positive Sachen bei meiner Mannschaft gesehen."

Marc Janko (Salzburg-Stürmer): "Die Niederlage ist verdient, wir haben viele Zweikämpfe verloren. Schön langsam gehen mir die Ausreden für unsere Auswärtsschwäche aus, ich weiß auch nicht, was los ist." Zu seinem aberkannten Treffer: "Es ist immer wieder so, dass Schiedsrichter meine körperliche Überlegenheit ausgleichen wollen, indem sie Foul pfeifen. Am Schiedsrichter ist es heute nicht gelegen, aber er hat seinen Teil dazu beigetragen."

Austria - Mattersburg

Karl Daxbacher (Austria-Trainer): "Wir haben zu Beginn gut gespielt, taktisch ist alles aufgegangen. Dann ist uns aber das 0:1 dazwischen gekommen, dennoch haben wir das Spiel gedreht. In der zweiten Hälfte hat uns vielleicht ein bisschen die Kraft gefehlt, Mattersburg hat viel mit hohen Bällen operiert. Unser Auftreten war in der ersten Hälfte viel besser als in den letzten Heimspielen."

Franz Lederer: "Ein Punkt für uns wäre mehr als drinnen gewesen. Wir haben uns in fünf Minuten das Spiel aus der Hand nehmen lassen, aus Unachtsamkeiten die Tore bekommen. Jetzt müssen wir wieder mit leeren Händen heimfahren, weil wir es nicht verstanden haben, im richtigen Zeitpunkt kaltblütig zu sein."

Ried - Sturm Graz

Paul Gludovatz (Ried-Trainer): "Wir haben viele positive Ansätze in Linz und Salzburg gehabt und verloren. Auch heute muss man die Distanz wahren. Der Sieg war überaus glücklich und eindeutig zu hoch. Gegen eines der zwei besten Teams zu gewinnen ist schön, aber die nächsten Spiele warten bereits. Ich bin sicher nicht sehr zufrieden. Wir haben in der ersten Hälfte auch taktische Probleme gehabt. Es war etwa keine Aggressivität im Ballbesitz da. Wir haben schon bessere Spiele verloren."

Franco Foda: "Der Sieg in dieser Höhe war nicht verdient. In der ersten Halbzeit waren wir klar die bessere Mannschaft. Fußball ist tägliche Arbeit, man muss sich immer neu beweisen. Diese letzte Biss hat uns heute gefehlt. Wir waren in der Defensive zu fahrlässig. Da hat die letzte Konsequenz gefehlt. Wir waren nicht bereit, alles zu geben. Da bin ich von einigen Spielern enttäuscht. Diese Niederlage hat nichts mit dem Donnerstagspiel zu tun. "

LASK - Rapid

Andrej Panadic (LASK-Trainer): "Wenn du zu Hause 2:5 verlierst, ist das sehr ärgerlich. Obwohl das in der ersten Hälfte ganz anders ausgesehen hat. Wir haben uns alles selbst kaputtgemacht. Auch Hoffer hat uns auch kaputtgemacht. Wenn du ihm im Sechzehner etwas Raum lässt, dann macht er seine Tore. Die Gegentore nach dem Wechsel waren der Knackpunkt. Das darf normalerweise nicht passieren."

Markus Katzer (Rapid-Torschütze zum 5:2): "Wir haben heute schlecht begonnen, haben aber Moral bewiesen. Wenn man auswärts fünf Tore macht, kann man nicht verlieren. Momentan macht es einen Riesenspaß. Die negativen Sachen sind Vergangenheit. Jetzt läuft es für mich und den Verein gut. Wir haben gute Karten, sind gut drauf, haben eine gute Mannschaft wie letztes Jahr. Wir sind sicher ein Anwärter auf den Titel."

Kapfenberg - Altach

Werner Gregoritsch (Kapfenberg-Trainer): "Ich glaube, Bernd (Anm.: Stürmer Bernsteiner, der zwei Tore schoss) hat heute gezeigt, dass er ein unangenehmer Stürmer ist. Er ist in seinen bisherigen Einsätzen nie belohnt worden und hat heute bewiesen, dass ein Spieler, der noch vor einem Jahr in der Regionalliga gespielt hat, auch auf diesem Niveau spielen kann. Ich würde mir wünschen, dass die Mannschaft öfters so auftritt, wie sie es mir im Training zeigt."

Heinz Fuchsbichler (Altach-Trainer): "Die Enttäuschung ist sehr groß. In Kapfenberg ist es schwer zu spielen, die spielen einen aggressiven Fußball mit vielen langen Bällen. Damit haben wir unsere Probleme. Vor allem in der ersten Hälfte hatten wir viele Chancen, die wir nicht nutzen konnten. Eine falsche Outeinwurf-Entscheidung gegen und nicht für uns hat zum 1:0 geführt."

Mario Konrad (Altach-Stürmer, zur Zukunft seines Coaches:) "Der Trainer ist relativ machtlos. Ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, den Trainer zu wechseln. Das muss der Vorstand entscheiden."

 

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