"Ich respektiere jede Religion, so auch den Islam"

1. September 2008, 12:12
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FPÖ-Chef Strache im derStandard.at-Chat über Minarette als "politische Siegessymbole über das Christentum" und warum für linke Demonstranten "eine ordentliche Arbeit"

"Ich bin in der Sache oftmals hart, um für uns Österreicher etwas durchzusetzten, jedoch herzlich zu den Menschen, für welche ich mich auch einsetze". So reagiert FP-Chef Heinz-Christian Strache im derStandard.at-Chat auf die Anschuldigung, er habe ein hartes Herz. Dass die ÖVP im blauen Wählerteich fischt, findet Strache "putzig". Von den beiden Großparteien fühlt sich der FP-Chef ausgegrenzt: "Molterer sagt, er will keinen Tag mit der FPÖ eine Koalition und eine Firewall um die FPÖ bauen. Faymann wiederum will die Vranzitzky-Ausgrenzungsdoktrin gegen die FPÖ wieder beleben."

Wie er mit der Anschuldigung umgehe, ausländerfeindlich zu sein? "Das ist eine ganz gemeine und miese Unterstellung und Diffamierung durch meine politische Mitbewerber", so Strache. Kann er ausschließen, dass im Wahlkampf wieder Bilder auftauchen, die ihn in verfänglichen Situationen zeigen? "Fotos von meiner Person kann ich nie ausschließen, auch Fälschungen nicht und schon gar nicht Fotos mit falschen Interpretierungen".

ModeratorIn: Wir begrüßen Heinz-Christian Strache im Chat bei derStandard.at und bitten die UserInnen um Fragen

Heinz-Christian Strache: Ich begrüße auch alle User und freue mich auf spannende Fragen

Martin Brunner: sie vermischen immer wieder asylsuchende und zuwanderer zum thema kriminalität und sicherheit - auf welche zahlen beziehen sie sich da um in flüchtlingen generell kriminelle zu sehen? und wo kann ich einsicht in diese zahlen nehmen?

Heinz-Christian Strache: Diese Unterstellung muss ich zurück weisen, da unsere Bundesregierung keinen Unterschied zwischen Asyl, Zuwanderung und Bleiberecht macht und oftmals unter dem Titel Asyl - welcher ja für Verfolgte Schutz auf Zeit bedeutet -, missbräuchlich angewandt wird. Es gibt konkrete Zahlen, die vom Innenministerum veröffentlich wurden, wonach ein großer Prozentsatz von Asylwerbern mit dem Strafgesetz in Konflikt geraten sind (Drogendealerei, Einbruchsdiebstähle und auch Gewalttaten) und für solche Herrschaften habe ich kein Verständnis. Die sollen auch ihr Recht auf Asyl verwirkt haben und abgeschoben werden. Im übrigen wurden bereits im Jahr 2006 6000 Asylmissbraucher in Österreich gerichtlich festgestellt, welche bis heute nicht abgeschoben worden sind. Selbstverständlich ist nicht jeder Asylwerber ein Asylmissbraucher oder Krimineller.

Daft Punk: Sie wollen mehr Sicherheit für Österreich. Gleichzeitig führen Sie jedoch oft harte Kampagnen gegen unterschiedliche Minderheiten (bsp.:daham statt islam). Damit erzeugen und verstärken Sie soziale Spannungen. Wenn Sie bspw MuslimInnen dauernd angre

Heinz-Christian Strache: Ich respektiere jede Religion so auch den Islam. Ich spreche mich jedoch gegen radikale Islamisten aus, welche sich hinter dem Deckmantel einer Religion verstecken Politik betreiben, unser westlich demokratisches Gesellschaftssystem unsere Werte unsere Frauenrechte zum Teil mit Füßen treten und verachten, für diesen Faschismus des 21. Jahrhunderts habe ich kein Verständnis und solchen intoleraten Strömungen müssen wir entschieden entgegentreten. Ich sehe vor allem auch den Schutz von muslimischen minderjährigen Mädchen welche mit Zwangsbeschneidung Kopftuchzwang und auch Zwangsverheiratung in unserer Gesellschaft schon heute konfrontiert werden. Dies darf in einer freien demokratischen Gesellschaft nicht hingenommen werden.

andi_tirol: Sehr geehrter Herr Strache, wie kommt es, dass die FPÖ, um Politik zu machen, unbedingt Feindbilder braucht? Seien es Ausländer oder die EU, man benötigt jemanden, auf den man einhacken kann ­ fehlt es an der nötigen Kreativität, um selbständig auf

Heinz-Christian Strache: Wir sprechen die Zukunftsthemen unserer Zeit an und betreiben keine Schönfärberei oder Ignoranz gegenüber brennenden Problemen in unserer Gesellschaft. Zur Klarstellung: es sind nie Zuwanderer für eine Fehlentwicklung der Zuwanderungspolitik verantwortlich zu machen sondern die handelnden Politiker welche unkontrollierte Massenzuwanderung ohne Differenzierung zugelassen haben. Auch die Entwicklung in der EU liegt in der Verantwortung von Lobbyismuskreisen, welche dem Globalisierungswahnsinn der Großkonzerne und global Player das Wort reden, anstatt soziale Gerechtigkeit, Bürgernähe und Bürgereinbindung und ein föderales selbstbestimmtes Europa zu ermöglichen. Hier haben wir den Mut den Bürgern ungeschminkt die Augen vor diesen Fehlentwicklungen zu öffnen.

Viktoria Dukamova: Wie gehen Sie mit der Anschuldigung um, ausländerfeindlich zu sein?

Heinz-Christian Strache: Das ist eine ganz gemeine und miese Unterstellung und Diffamierung durch meine politische Mitbewerber. Jeder Zuwanderer welcher sich in unserer Gesellschaft integriert und anpasst, die Staatssprache Deutsch erlernt, arbeitet und Steuern zahlt und als anständiger Bürger sein Leben lebt erhält in Folge zu Recht die Staatsbürgerschaft. Hier hat auch kein Österreicher ein Problem damit. Jedoch gibt es auch Zuwanderer in nicht zu geringer Zahl welche nicht bereit sind sich zu integrieren, unsere Sprache zu erlernen. Welche nicht bereit sind zu arbeiten und Steuern zu zahlen sondern unseren Sozialstaat missbrauchen wollen oder am Ende gar kriminell tätig sind. Für diese 2. Gruppe hat kein Österreicher Verständis denn wir wollen anständige Menschen in Österreich und vor allen Dingen keine Unanständigen nach Österreich importieren.

ModeratorIn: Eine Userfrage per Email: Angenommen, Sie hätten nicht das Glück gehabt in Österreich geboren zu werden, und sehen sich nun tagtäglich hier mit Rassismus konfrontiert. Könnten solche Gedankenexperimente nicht ihr hartes Herz erweichen?

Heinz-Christian Strache: Ich würde mit großer Wahrscheinlichkeit in meinem Heimatland in welchem ich fiktiv geboren worden wäre heute leben und mich an einem fruchtvollen und gedeilhichen Aufbau meines Landes im Interesse meiner Mitbürger und Kinder und Kindeskinder beteiligen. Ich bin in der Sache oftmals hart um für uns Österreicher etwas durchzusetzten jedoch herzlich zu den Menschen für welche ich mich auch einsetze. Wer unsere ehrliche Hilfe braucht wird von uns immer eine hilfreiche Hand entgegengestrecht bekommen. Aber bei Missbrauch und Ausnützung von Gutmütigkeit welche wir Österreicher immer gelebt haben, hört sich bei mir jedes Verständnis auf.

a. seligman: herr strache, welche zukunft prophezeihen sie dem islam in europa, und wohin werden sie im ernstfall auswandern ?

Heinz-Christian Strache: Da ist eine gute Frage. Das christl. europäische Abendland hat immer wieder in seiner Geschichte einer drohenden Islamisierung Europas standgehalten, durch eine unverantwortliche Massenzuwanderung von außerhalb Europas nach Europa in den letzten Jahrzehnten erleben wir heute in breiten TEilen Europas eine neuerlich drohende Islamisierung. Die Demographieentwicklung der letzten 3 Jahrzehnte in Europa belegt dass die Politik bei der eigenen Familien- und Kinderförderung kläglich gescheitert ist bzw. gar nicht bereit war eigene Familien so zu unterstützen, dass wir uns wieder mehr als ein oder zwei Kinder leisten könnten. Man hat unser Steuergeld in Zuwanderung statt in eigener Familienpolitik investiert und so berechnen heute schon Experten, dass wenn wir diese Fehlentwicklung nicht stoppen wir bereits in den nächsten Jahrzenten bei den 1 - 14-jährigen Bürgern Europas eine muslimische Mehrheitsbevölkerung erhalten könnten. Diese Entwicklung liegt nicht in unserem Interesse da wir in Verantwortung für unsere Kinder und Kindeskinder unsere Werte, Kultur und Identität in unserem europäischen Abendland auch erhalten wollen.

Ruskij: Beim Wahlkampfauftakt in Linz haben Ihnen einige Besucher eine ganz "spezielle" Begrüßung in Form des Hebens der rechten Hand zukommen lassen (Quelle: Die Presse, Ausgabe 30.8.). Wie kann es sein, dass Sie solche Gesten anscheinend tolerieren?

Heinz-Christian Strache: Solche Gesten toleriere ich nicht ansatzweise. Im übrigen wurden von einer Gruppe serbischer Zuwanderer der serbische Gruß mit 3 Fingern (die heilige Dreifaltigkeit wird damit betont) und bezieht sich auf die christlich orthodoxe Kirche woran ich nichts anstößiges finden kann.

ModeratorIn: Aber die "Presse" schreibt ausdrücklich von Hitlergrüßen bei der Kundgebung.

Heinz-Christian Strache: Diese Interpretierung kann ich nicht bestätigen, aber solche Verhaltensmuster würde ich auch deutlich zurückweisen.

Sonstwer: Was tut ihre Partei im Kampf gegen Rechtextremismus ?

Heinz-Christian Strache: Jedwede Form von Extremismus und Gewalt gegenüber andersdenkenden hat in unserer Gesellschaft nichts verloren. Ich bin aber weder auf dem rechten oder dem linken Auge blind.

1b44f450-09dd-4aad-92fa-8cd653112114: Noch eine Frage: KÖnnen Sie ausschließen, dass sich in Ihrer Partei antisemitisch denkende/fühlende Personen aktiv sind?

Heinz-Christian Strache: In unserer Gemeinschaft ist man durchaus den Semitischen Völkern positiv gegenüber stehend und will sich auch vermittelnd in Konflikt zwischen Juden und Palästinensern, welche ja beide semitische Stämme sind, einbringen.

querdenkerin #1: Sie sagen, dass Sie den Islam respektieren. Aus welchem Grund treten Sie dann dagegen ein, dass in Österreich Moscheen gebaut werden, welche es lediglich dem muslimischen Teil der Bevölkerung ermöglichen, ihre Religion auszuüben?

Heinz-Christian Strache: Wir unterstützen voll und Ganz das Recht auf Religionsfreiheit. So auch selbstverständlich Gebetshäuser für alle Religionsgemeinschaften jedoch braucht es dabei keine Kulturfremden und politische Siegessymbole über das Christentum wie das Minarett oder auch keine Muezzin. Im Übrigen darf ich Sie darauf hinweisen, dass es in vielen islamischen Ländern radikale Krichenbauverbote gibt und auch Menschen welche zum Christentum konvertieren mit der Todestrafe bedroht werden und man anders gläubigen Menschen mit absoluter Intoleranz begegnet. Toleranz darf daher keine Einbahnstraße sein und eine falsch verstandene Toleranz gegenüber völlig intoleranten radikalen Strömungen ist nicht nur gefährlich sondern auch abzulehnen.

Suderanten: Sg Herr Strache! Tauchen noch weitere Fotos mit Drei-Finger-Haltung oder ähnlichem auf nachdem Stadler nunmehr für die "Bienenzüchter" kandidiert? Bzw schließen Sie zu 100% aus ,dass noch weitere Fotos mit eher eindeutig zuzuordnenden Gesten auftau

Heinz-Christian Strache: Fotos von meiner Person kann ich nie ausschließen auch Fälschungen nicht und schon gar nicht Fotos mit falschen Interpretierungen. Bei meinem letzten Besuch in Belgrad, als ich die Ehre hatte vor 30 000 Serben eine Ansprache zu halten wurde ich mit den serbischen 3-Fingergruß freundlich begrüßt und habe diesen auch erwidert.

Dr_breitenbach: Bei ihrer rede in Linz sagten sie über die Pfeifenden Linken,wenn wir an der Macht sind werden die wieder arbeiten statt pfeifen!Wie darf man das verstehen?

Heinz-Christian Strache: Das wir leider Gottes heute oftmals linke und linksextreme Berufsdemonstranten erleben müssen, welche völlig intolerant und undemokratisch gegenüber anders denkenden tätig werden bis hin zu Tätlichkeiten und Gewaltakten. Da wäre eine ordentliche Arbeit als Ausgleich sicher nicht schlecht.

der kleine prinz: Wie finden Sie das, wenn die ÖVP in Ihren Wählerkreisen fischt?

Heinz-Christian Strache: Das finde ich putzig. Denn die Österreicher haben es wirklich satt sowohl von Schwarz als auch von Rot gefrotzelt zu werden und die aktuelle Wählertäuschung beider Parteien kommt bei den Österreichen nicht mehr an.

Zappamaniac: Wie stehen Sie dem Wunsch seitens der ÖVP, mehr Ausländer aus wirtschaftlichen Zwecken ins Land zu holen? Überwiegt da der wirtschaftliche Pragmatismus oder die Prinzipien?

Heinz-Christian Strache: Wir halten nichts davon undifferenziert billige ausländische Arbeitskräfte nach Österreich zu holen um im Interesse der Industrie unsere österreichischen Arbeitskräfte mit Lohndumping unter Druck zu setzen bzw. diese in die Arbeitslosigkeit zu drängen. Bei zeitlich befristeten Arbeitsverträgen für qualifiziertes Personal ohne automatischer Daueraufenthaltsgenehmigung haben wir kein Problem.

6968d13c-72d5-4a0a-a0a3-96cce7b0bbf8: Herr Strache, SPÖ wie ÖVP lehnen eine Koalition mit ihnen kategorisch ab. Gerade die ÖVP hat die FPÖ ja erst vor kurzem in die Regierung geholt. Ist das nur leeres Gerede, hat Herr Molterer vielleicht schon bei Ihnen angeklopft?

Heinz-Christian Strache: Naja, sowohl der ÖVP-Chef Molterer als auch der SPÖ-Chef Faymann wollen ihre Politik gegen die eigene Bevölkerung sprich gegen uns Österreicher offensichtlich fortsetzen und nach der Wahl in einer großen Koalition weiterzu wursteln wie zuvor. Dafür haben sie Neuwahl um zig Millionen Euro provoziert, da muss der Österreicher zu Recht die Faust im Hosensack ballen. Molterer sagt, er will keinen Tag mit der FPÖ eine Koalition und eine Firewall um die FPÖ bauen. Faymann wiederum will die Vranzitzky-Ausgrenzungsdoktrin gegen die FPÖ wieder beleben und die SPÖ offenbar auf Gedeih und Verderb der ÖVP ausliefern. Es ist nicht gut breite Teile der österreichischen Bevölkerung, der Wähler oder eine Partei auszugrenzen. Ich bin daher überzeugt, dass am 28.9. evtl. die jetzigen Großparteien zu Mittelparteien werden. Die FPÖ in Richtung Mittelpartei gestärkt werden kann und wahrscheinlich Herr Molterer oder auch Herr Faymann nach dem Wahltag politische Geschichte sein könnten und man dann auch bereit ist, unsere richtigen Inhalte mit uns zu diskutieren, umzusetzen und die Ausgrenzung zu beenden. Hochmut kommt immer vor dem Fall. Das sei sowohl der ÖVP als auch der SPÖ ins Stammbuch geschrieben.

Everchange: Zum Thema Intoleranz: Bei einem Wahlkampfauftritt in Innsbruck sprachen sie davon, die FPÖ sei die Partei der "armen und ärmsten", während die Grünen die Partei der "warmen und wärmsten" seien. Empfinden sie so eine schwulenfeindliche Äußerung nich

Heinz-Christian Strache: Sexualität ist Privatsache. Ich sagte etwas überspitzt, dass wir eine Politik für die Ärmsten der Armen in erster Linie machen und nicht für die Wärmsten der Warmen wie andere Parteien. In der Frage der Homoehe welche von SPÖ, ÖVP, Grünen und dem BZÖ forciert wird, haben wir einen völlig anderen Standpunkt und sagen NEIN zur Homoehe, nämlich NEIN zur Förderung und Subventionierung reiner Sexualität. Die Form der Ehe zwischen Mann und Frau wird deshalb im ABGB gefördert, weil sich zwei Partner gefunden haben, welche sich versprechen eine Familie gründen zu wollen und auch Kinder zeugen können und dies ist auch der förderungswürdige Grund, nämlich Kinder zu zeugen und damit unserer Gesellschaft Zukunft zu schenken. Jede andere Partnerschaft welche rein biologisch keine Fortpflanzung möglich macht soll daher nicht mit der Ehe zwischen Mann und Frau gleichgestellt und verglichen werden, jedoch selbstverständlich auch Rechte und Pflichten zwischen den Partnern beinhalten wo man bei allen österreichischen Notaren auch heute schon Gelegenheit dazu hat.

Don Vincenzo: Herr Strache, ich bin Ausländer, lebe jedoch schon seit 19 Jahren in Wien und werde bald zum Studieren anfangen. Erklären Sie mir bitte den nachvollziehbaren Grund, warum ich - laut ihrem Plan - für Studiengebühren zahlen müsste und all meine österr

Heinz-Christian Strache: Wenn Sie seit 19 Jahren in Österreich leben und gut integriert sind wundere ich mich warum Sie bis heute offenbar kein Interesse haben österreichischer Staatsbürger werden zu wollen. Alle österreichischen Staatsbürger haben Rechte und Pflichten. Sie wollen offenbar alle Rechte genießen sind aber nicht bereit auch die Pflichten zu übernehmen. Und genau das muss zu einer diffeenzierten Behandlung in unserem Sozialsystem führen.

Rush: Wie müsste diese Welt aussehen, damit Sie die Grünen wählen, Herr Strache?

Heinz-Christian Strache: Wer seine Heimat so abgrundtief verachtet wie die Grünen dies tun (Grüne Plakate: Nimm dein rotweißrotes Flaggerl für den Gaggerl, oder: Heimat im Herzen - Scheiße im Hirn) der kann für mich kein glaubwürdiger Umwelt- und Naturschützer sein, denn Heimat, Umwelt und Natur gehören untrennbar zusammen. Wir Freiheitlichen betreiben umweltbewußte Politik und haben uns auch deshalb entschieden gegen den EU-Verfassungsvertrag ausgesprochen, da dieser die Verdoppelung der EURATOM-Beiträge, die mögliche Einführung der Gentechnik durch Brüssel und auch den Eingriff auf unseren Verkehr - und die damit verbunden Transitlawine durch Brüssel bedeutet. In diesen Fragen haben SPÖ, ÖVP und die Grünen zugestimmt und unsere 7 Anträge für eine verbindliche Volksabstimmung im Parlament abgelehnt. Diese Parteien haben sich nicht verhalten wie Volksvertreter sondern wie Volksverräter wenn es um unsere österreichischen Interessen geht. Die FPÖ will die österreichische Neutralität, Souveränität und auch Antiatompolitik (Ausbau der erneuerbaren Energie) als auch die Antigentechnikpolitik sicher stellen, und nicht wie die Grünen in diesen Fragen opportunistisch umfallen um sich bei der ÖVP bzw. SPÖ anzubiedern.

ModeratorIn: Leider sind wir schon am Ende der Chat-Zeit angekommen. Wir bedanken uns fürs mitchatten und die vielen Fragen. Einen schönen Tag noch!

Heinz-Christian Strache: Ich bedanke mich für die sehr spannenden Fragen, hätte mir jedoch eine größere intellektuelle Breite gewünscht, was leider durch die begrenzte Zeit offensichtlich nicht möglich war. Ich stehe jedoch über meine Homepage für interessierte User gerne zur weiteren Fragebeantwortung zur Verfügung, da ich im Unterschied zu Faymann und Co. kein Phantompolitiker bin. Herzlichen Dank für eure Teilnahme und ich freue mich auf weitere Kontakte.

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