Krone-Radio vermisst bei Superfly Versprochenes

29. August 2008, 18:23
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Ein halbes Jahr nach Start liefere der Wiener Sender nicht, womit die Medienbehörde den Zuschlag begründet hatte

Kronehit-Tochter 92.9 hat ihre Beschwerde beim Verfassungsgericht gegen die Lizenz von Superfly ergänzt: Ein halbes Jahr nach Start liefere der Wiener Sender nicht, womit die Medienbehörde den Zuschlag begründet hatte. Etwa stündliche Nachrichten bis 18.30 Uhr und DJs statt "automatisiertem Musikabspielen" . Ab zehn Uhr vermisst 92.9 bei Superfly News, vernahm dafür automatisierte Musik. Superfly-Gesellschafter und -Manager Matthias Kamp wies die Rückfrage ab.

92.9 gehört mehrheitlich einer Stiftung aus dem Umfeld der Krone, eine Minderheit hält Kronehit. 92.9 hat sich wie gut 20 andere Firmen um die neu ausgeschriebene Wiener Frequenz 98,3 - mit einem Inforadiokonzept - beworben, kam aber nicht zum Zug. Wie eine Reihe anderer Bewerber beschwerte sich die Radiogesellschaft gegen die Lizenzvergabe beim Verfassungsgerichtshof. Diese Verfahren laufen noch.
(fid/DER STANDARD; Printausgabe, 30./31.8.2008)

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