Dieter Moor im Krankenhaus: "Das Leben geht weiter"

29. August 2008, 14:15
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Schauplatz der "Talk"-Sendung sind drei Krankenhäuser - Moor spricht mit Patienten und Angehörigen - ab 17. September - Mit Trailer

Mit "Das Leben geht weiter" bringt ATV ab 17. September ein "Antiformat" auf den Bildschirm, so beschrieb es Programmchef Martin Gastinger am Freitag bei einer Pressekonferenz. Schauplatz der "Talk"-Sendung sind drei österreichische Krankenhäuser, in denen der vor allem aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen bekannte Dieter Moor Patienten und Angehörigen begegnet. Im Gegensatz zum aktuellen Trend hin zu Action und Casting-Shows handle es sich hier um ein "ruhiges Format, ohne Effekthascherei".

"Warum sind Sie hier?", lautet Moors erste Frage. Seine Interviewpartner berichten, was sie erlebt haben. Es sind glückliche und traurige Geschichten über die Geburt eines Babys, den Gang zur Chemotherapie oder die Operation des eigenen behinderten Kindes. In rund fünf Minuten geben die Betroffenen einen kurzen Einblick in ihr Schicksal, bevor Moor sie wieder eben diesem überlässt.

"Wir machen Momentaufnahmen, in denen die Menschen subjektiv erzählen, was sie gerade empfinden", erklärt Moor. "Ich glaube, es ist uns gelungen, mit diesem Format nicht voyeuristisch zu sein. Private Lebensumstände werden nicht breitgetreten", verspricht der Moderator. "Das Leben geht weiter" sei eine Sendung nach dem Motto: "Es ist, wie es ist." "Ich stehe hundertprozentig zu dem Ergebnis", so Moor.

Das Vorbild für das neue 30-minütige ATV-Format stammt aus den Niederlanden und wird hierzulande von Tresor TV produziert. Gedreht wurde im Wiener Lorenz Böhler Krankenhaus, in der Uniklinik Salzburg und im Landeskrankenhaus Eisenstadt. Gastinger findet die ATV-Version "wesentlich besser als das Original", weil Moor deutlich einfühlsamer mit seinen Gesprächspartnern umgeht, als sein holländisches Pendant. Vorerst wird es zwölf Folgen von "Das Leben geht weiter" geben, die jeweils mittwochs nach "Bauer sucht Frau" um 21.50 Uhr ausgestrahlt werden. (APA)

  • "Wir machen Momentaufnahmen, in denen die Menschen subjektiv erzählen, was sie gerade empfinden", erklärt Moor
    foto: atv/kainerstorfer

    "Wir machen Momentaufnahmen, in denen die Menschen subjektiv erzählen, was sie gerade empfinden", erklärt Moor

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