Steve Jobs ist NICHT tot

29. August 2008, 13:23

Presseagentur Bloomberg unterläuft peinlicher Fehler - Nachruf auf den Apple-Boss versehentlich online gestellt

Selbst in renommierten Blättern ist die Gesundheit von Apple-Boss Steve Jobs immer wieder Thema, kein Wunder hatte er doch in der Vergangenheit bereits mit einer Krebserkrankung zu kämpfen. Diese ist zwar nach offiziellen Angaben "vollständig besiegt", trotzdem blieb die Gesundheit des Apple-Bosses stetig Thema. Wohl auch deswegen, weil Jobs von vielen als der entscheidende Faktor zum Erfolg seines Unternehmens angesehen wird.

Nachruf

Ein Novum hat dabei nun aber die Nachrichtenagentur Bloomberg abgeliefert: Am Donnerstag erklärte sie den Apple-Boss kurzerhand für verstorben und publizierte den dazu passenden Nachruf. Ein Artikel, der zunächst für einige Aufregung in der Community sorgte, sich aber glücklicherweise rasch als falsch herausstellte.

Versehen

Was passiert war ist leicht erklärt: Bloomberg hatte einen vorproduzierten Nachruf für Jobs aktualisiert und in diesem Zuge offenbar versehentlich publiziert. Was leicht makaber wirkt, ist übrigens durchaus Usus in der Branche: Viele Zeitungen und Nachrichtenservices haben oft schon Jahre vorab beinahe fertig geschriebene Nachrufe für prominente Persönlichkeiten in der Schublade, um im Fall des Falles rasch reagieren zu können.

Nachlesen

Wer nachlesen möchte, was Bloomberg denn so alles zu Jobs Tod zu sagen gehabt hätte, kann dies auf Gawker. Dort wurde der äußerst ausführliche Nachruf in voller Länge publiziert. (apo)

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Zudem sollte einer, der selbst das Symbol eines recht tragischen Todes

als Markenzeichen gewählt hat, das ganz und gar nicht eng sehen: der angebissene Apfel soll ja von dem vergifteten Apfel herrühren, den man bei Alan Turing an seinem Totenbett fand und mit dem er sich angesichts seiner Verurteilung wg. Homosexualität und damit verbundener psychisch verkrüppelnder Hormontherapie heimgedreht hatte.

vorproduzierte nachrufe sind ein alter hut, war meine lieblingsbeschäftigung beim orf - nachrufe aller persönlichkeiten "vorzuhören"...

Den Job will ich auch.

Erinnert mich an den "diePOD" bei den Simpsons, mit den Wahlmöglichkeiten:
- Instant Death
- Slow Painfull Death
- Megadeath

alles nur nicht megadeath bitte....

Ist ja nichts gegen Friedrich Gulda

Der hat bekanntlich sogar selbst ein Jahr vor seinem tatsächlichen Tod seine Todesmeldung verbreitet.

Ein Trost bleibt ihm:

Totgesagte leben länger.



Angeblich

knabberten bereits die...

...würmer arm apple?

Nicht lustig. Auch wenn der Stevie einigen Mist bei Apple baut, so ist das nicht einmal annähernd Anlass genug sich über seinen gesundheitlichen Zustand lustig zu machen.

sicher...

...darf man sich über den gesundheitszustand von menschen lustig machen. in diesem falle war es aber die dummheit von bloomberg, die mich zum posting animiert hat.

gönnen sie sich doch einmal einen abend im kabarett. lg

Du kannst die Eigenschaften des Menschen jederzeit attackieren. Auch wenn er todkrank oder tot ist (Menschen werden durch ihren Tod nicht heiliger als zu Lebzeiten ;) ). Aber einen aktuell oder zumindest früher todkranken Menschen mit einem Nachruf zu konfrontieren ist einfach geschmacklos.

not to worry

http://tinyurl.com/2mgcek

If you hold him underground for three days, he’ll automatically restart.

Jaja...

"Viele Zeitungen und Nachrichtenservices haben oft schon Jahre vorab beinahe fertig geschriebene Nachrufe für prominente Persönlichkeiten in der Schublade, um im Fall des Falles rasch reagieren zu können."

Und der Standard macht das nicht? ;-)

Nein, der lässt dann mit leo.org die Texte von Bloomberg übersetzen ;)

wahrscheinlich auch;

ideath

igrave inc

I-death

wäre aber dann die korrekte Schreibweise, oder?

Nichts desto trotz einmal fett "grün" dafür, denn wenn man schon alles vermarktet warum nicht auch den eigenen Tod? ;-)

iDeath

Wenn man schon klugscheißt, dann bitte richtig.

Geh naaa!


Ei dess!

Wenn scho, denn scho...

Steve Jobs sprengt alle Grenzen


jetzt kennt der Typ sogar schon seinen eigenen Nachruf.

mfg
johnny

Er ist halt immer seiner Zeit voraus...

und kann ihn umschreiben lassen ;-)

Das lassen viele machen. Es ist ja inzwischen bekannt, dass die Nachrufe bereits zu Lebzeiten existieren und daher lassen sich viele Prominente aus Politik und Wirtschaft die Nachrufe bereits zu Lebzeiten vorlegen und verändern sie.

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