Mittelerhöhung für Österreichisches Filminstitut

29. August 2008, 12:14
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Ad-hoc-Lösung: drei Milllionen Euro mehr, zur Hälfte allerdings aus Rücklagen

Wien - Das Budget des Österreichischen Filminstituts (ÖFI) wird 2008 um drei Mio. Euro aufgestockt. Ein Sprecher von Kulturministerin Claudia Schmied bestätigte am Mittwoch eine entsprechende Meldung der Tageszeitung "Die Presse", betonte aber gleichzeitig, dass nur die Hälfte davon aus dem Finanzministerium stamme, die andere Hälfte aus Rücklagen des Kulturministeriums bestritten werde.

"Wir begrüßen das als wichtigen ersten Schritt, wirklichen Sinn macht er jedoch nur, wenn die Nachhaltigkeit sichergestellt wird", so der Schmied-Sprecher. Die ad hoc-Erhöhung war Teil eines Stufenplans für den österreichischen Film, den die Kulturministerin im Mai Finanzminister und Vizekanzler Wilhelm Molterer vorgeschlagen hatte. Laut diesem Plan soll das ÖFI-Budget, das zuletzt rund 12,6 Mio. Euro jährlich betragen hatte, bis 2010 auf 20 Mio. Euro aufgestockt werden.

"Die Filmwirtschaft in Österreich ist im Aufwind. Viele positive Projekte stehen zur Umsetzung", wird Molterer, der als Regierungschef die Kultur im Kanzleramt ansiedeln würde, in der "Presse" zitiert. Dieser Aufwind nach der Oscar-Verleihung hat den Filmemachern zuletzt auch in Wien geholfen: Im Juli war ein Maßnahmenpaket der Bundeshauptstadt bekanntgegeben worden, in dessen Rahmen das Filmbudget der Stadt Wien bis 2010 schrittweise auf 16,5 Millionen Euro angehoben wird. (APA)

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