Server-Markt: Linux boomt, Windows stagniert

29. August 2008, 11:54
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Deutliches Wachstum für das Open Source Betriebssystem im Vergleich zum Vorjahr - Unix wächst stärker als Windows - IBM dominiert

Ein äußerst positives Bild für das Open Source Betriebssystem Linux zeichnen die aktuellsten Zahlen zum Servermarkt: Das Marktforschungsunternehmen IDC hat sich die Zahlen des zweiten Quartals näher angesehen und sieht dabei ein starkes Wachstum beim Geschäft mit Linux-Servern,.

Wachstum

Im zweiten Quartal 2008 seien bereits 13,4 Prozent aller Umsätze im Server-Markt mit Linux-Rechnern erzielt worden, zum Vergleich: Ein Jahr zuvor waren es noch "nur" 9,4 gewesen. Dies in einem Markt der als ganzes stark weiter wächst, im abgelaufenen Quartal wurden 11,1 Prozent mehr Server ausgeliefert als noch ein Jahr zuvor.

Unix

Ein Umfeld, in dem sich auch die Mitbewerber über Zuwächse freuen können: So haben auch die Umsätze mit Unix-Servern um 7,7 Prozent zugelegt. Damit entwickelt sich das Unix-Umfeld - entgegen des Trends der letzten Jahre - besser als das Windows Server-Geschäft: Dieses ist nämlich im Jahresvergleich "nur" um 1,7 Prozent gewachsen. in Hinblick auf die Umsätze bleibt Microsoft damit aber mit 36,5 Prozent vom gesamten Markts an der Spitze, Unix erreicht hier 32,7 Prozent.

IBM

Bei den Hardwareanbietern liegt IBM unangefochten an der Spitze, knapp ein Drittel aller mit Servern generierten Umsätze geht an IBM, konkret 33,2 Prozent. Damit konnte man gegenüber dem Vorjahr (31,1 Prozent) weiter zulegen. An zweiter Stelle HP mit 27,4 Prozent, etwas weniger als die 28,3 Prozent des Vorjahrs. Bereits deutlich abgeschlagen Dell mit 12,5  Prozent (2007: 11,6 Prozent), das allerdings Sun an dieser Position abgelöst hat. (apo)

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IDC

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