Muskatvergiftungen durch Rezeptfehler

29. August 2008, 09:56
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Vier Menschen erlitten Muskatnuss-Vergiftung - Schwedische Kochzeitschrift wegen "schwerwiegenden" Rezeptfehler zurückgerufen

Stockholm -  Mindestens vier Menschen erlitten Vergiftungen, weil die Backanleitung für einen Apfelkuchen falsche Mengenangaben enthielt, wie die betroffene Zeitschrift "Matmagasinet" gestern mitteilte. Statt von zwei Prisen Muskatnuss war in dem Rezept fälschlicherweise die Rede von 20 ganzen Muskatnüssen gewesen.

Schwindelanfälle und Kopfschmerzen

"Wir wissen, dass vier Erwachsene von einem Kuchen gegessen haben, der nach diesem Rezept gebacken wurde, und sie fühlten sich nicht gut", sagte Chefredakteurin Ulla Cocke. Dies sei sehr bedauerlich. Die vier Betroffenen zeigten demnach Vergiftungserscheinungen wie Schwindelanfälle und Kopfschmerzen. Es gehe ihnen aber bereits wieder besser, sagte Cocke weiter.

"Dachten nicht, dass jemand das essen würde"

"Matmagasinet" hatte zunächst auf eine Rückrufaktion verzichtet und seine Abonnenten lediglich per Brief über den Fehler informiert sowie den an Kiosken verkauften Ausgaben einen Zettel beigelegt. "Wir haben nicht wirklich gedacht, dass jemand diesen Kuchen backen oder essen würde, weil so viel Muskatnuss einen furchtbar bitteren Geschmack ergibt", sagte Cocke. Auch sei es gar nicht so einfach, so viele Muskatnüsse zu bekommen. Nach Bekanntwerden der Vergiftungsfälle wurden dann alle Ausgaben zurückgerufen. (APA/AFP)

 

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    Statt von zwei Prisen Muskatnuss war in dem Rezept fälschlicherweise die Rede von 20 ganzen Muskatnüssen gewesen.

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