Stimmen: "Wir sind alle sehr traurig"

28. August 2008, 22:55
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Sturm - FC Zürich

Franco Foda (Sturm-Trainer): "Natürlich wollten wir gewinnen, wir sind alle sehr traurig. Es war ein großer Kampf unserer Mannschaft. Zürich war vor allem spielerisch sehr stark. Wir haben in keiner Phase so gespielt, wie wir spielen können. Wir hatten Glück, ins Elferschießen zu kommen. Von der Einstellung her kann ich der Mannschaft nichts vorwerfen. Wir hatten die eine oder andere Möglichkeit."

Ferdinand Feldhofer (Sturm-Spieler): "Wir haben leider ein schnelles Gegentor bekommen. Zürich hat sich stark präsentiert und uns die ersten 60 Minuten unter Druck gesetzt."

Mario Sonnleitner (Sturm-Spieler): "Es gibt keine Schuldzuweisungen. Natürlich ist man sehr enttäuscht. Wir haben uns gut präsentiert, das frühe Gegentor war nicht spielentscheidend. Zürich ist sicher stärker als viele Mannschaften unserer Liga."

Bernard Challandes (Zürich-Trainer): "Es war ein Spiel mit viel Emotion und Engagement. Wenn ich vor dem Spiel gesagt habe, dass die Chancen 50:50 stehen, so war es jetzt ein 51:49. Es war ein gutes Spiel von uns, wir hatten eigentlich keine Angst vor Sturm. Wir haben unser Ziel erreicht."

Austria - Tiflis

Karl Daxbacher (Austria-Trainer): "Es war ein schwieriger Aufstieg. Die Georgier haben so gespielt, wie wir das erwartet haben: sehr beweglich, schnell, lauffreudig und spielerisch phasenweise imponierend. Im Gesamten gesehen, war der Aufstieg verdient, aber knapp. Der Einsatz und die Laufbereitschaft waren o.k., spielerisch müssen wir uns noch verbessern. Die Zweikämpfe und der Biss, die Tugenden, die wir gegen Rapid vermissen ließen, waren heute da. Ruhe am Ball war nicht zu erkennen, man hat gemerkt, dass es um viel ging. Die Tore waren mehr ein Zufallsprodukt als herausgespielt. Es war ein Vorteil, dass wir kein Hinspiel gehabt haben."

Thomas Parits (Austria-AG-Vorstand): "Ich bin zufrieden. Es war eine kämpferisch gute Leistung, wir sind verdient weitergekommen. Das 0:3 (vom Derby, Anm.) war in den Hinterköpfen. Wir sind aber reingegangen, als ginge es um ein Finale. Letztlich zählt, was unter dem Strich herausgekommen ist."

Emin Sulimani (Austria-Mittelfeldspieler): "Es war der erwartet schwere Sieg, das 2:0 ist das Wichtigste. Es war schwer, gegen die aggressiven Georgier zu spielen."

Matthias Hattenberger (Austria-Torschütze): "Zum Glück ist der Ball auf den Kopf gekommen, da tue ich mir leichter. Das 2:0 hat auf sich warten lassen, aber es war dann eine Erlösung. Wir haben das Spiel kontrolliert, auch wenn wir uns nicht immer leichtgetan haben. Es sind alle stark, die jetzt kommen. Wenn wir weiterkommen wollen, dann wird dazu eine bessere Leistung notwendig sein."

Petar Segrt (Sportdirektor des georgischen Verbands): "Es war ein verdienter Sieg der Austria. Man hat in der zweiten Hälfte gesehen, dass die Luft bei den Georgiern darußen war, sie haben nicht mehr viele Möglichkeiten gehabt. Spielerisch war die Partie kein Leckerbissen, aber für die cleverere Austria zählt das Weiterkommen."

Salzburg - Marjampole

Co Adriaanse (Salzburg-Trainer): "Wir haben gut gespielt bis 20 Meter vor dem Tor, aber dann sind keine Flanken angekommen. Wir haben null Chancen kreiert, damit kann man nicht gewinnen. Ich denke nicht, dass es an der Konzentration gelegen ist. Wir haben den Gegner nicht unterschätzt, aber ich hätte von Suduva mehr Angriff erwartet."

Rene Aufhauser (Salzburg-Verteidiger): "Wir haben schlecht gespielt, haben spielerisch nie unsere Sicherheit gefunden. Wir waren vor dem Tor sehr harmlos. Es waren ähnliche Fehler wie gegen Ried. Wir waren zwar feldüberlegen, aber die Räume waren sehr eng. Wenn wir dann auch noch so viele Eigenfehler machen, wird es schwierig."

Igoris Pankratjevas (Marjampole-Trainer): "Wir freuen uns über den Sieg. Das ist ein großer Erfolg für uns. Ich bin vor allem mit der defensiven Leistung sehr zufrieden, aber ich gratuliere Salzburg zum Aufstieg. Es ist eine gute Mannschaft."

 

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