Obama bekommt Unterstützung aus dem Hause Eisenhower

29. August 2008, 08:16
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Auch die Schwägerin McCains will den Demokraten wählen: "Ich glaube nicht groß an den Krieg"

Denver - US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama hat Unterstützung aus einer prominenten republikanischen Familie erhalten. Susan Eisenhower, die Enkelin von US-Präsident Dwight D. Eisenhower, warb auf dem Parteitag der Demokraten in Denver für den Senator aus Illinois.

"Ich glaube, Barack Obama hat die Energie und das Temperament, dieses Land zu führen", sagte die Frau mit dem illustren Namen unter dem Jubel der mehr als 80.000 Besucher im Invesco-Stadion von Denver. Die Partei ihres Großvaters, die Republikaner, hätten unter der Führung der derzeitigen Regierung "moralisch versagt", sagte Eisenhower.

Parteiaustritt der Eisenhower-Enkelin

Ihr kurze Ansprache schloss Susan Eisenhower mit Obamas Schlachtruf: "Yes We Can". Die 56-jährige Politikberaterin war fast ihr ganzes Leben lang Mitglied der Republikanischen Partei, der auch schon ihr berühmter Großvater angehört hatte. Wenige Tage vor dem Demokraten-Parteitag hatte sie ihren Austritt aus der Partei erklärt, sie ist nun parteiunabhängig.

Schwägerin McCains will Obama wählen

Auch die Halbschwester der Frau des designierten republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain, Kathleen Hensley Portalski, will im November dessen Rivalen Barack Obama wählen. "Ich habe einen anderen politischen Standpunkt", zitierte die Online-Ausgabe von "Us Weekly" am Donnerstag aus einem Interview Portalskis.

Die Vorschläge des demokratischen Kandidaten Obama seien "positiver, und ich glaube nicht groß an den Krieg", sagte Portalski demnach. McCains Frau Cindy und Portalski haben denselben Vater, den Industriellen James Hensley. (APA/AP)

 

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